Tansania Safari planen: Der vollständige Guide zu Reisezeit, Routen und Kosten

Update September 2026
Wie plant man eine Tansania-Safari?
Eine gute Tansania-Safari wird nach Reisezeit, gewünschter Tierbeobachtung, verfügbarer Reisedauer und persönlichem Reisestil geplant. Für eine erste Safari eignen sich meist Serengeti, Ngorongoro und Tarangire im Norden. Reisende, die weniger Fahrzeuge und abgelegenere Wildnis suchen, finden mit Ruaha und Nyerere im Süden die bessere Alternative.
Für eine private Safari sollten mindestens sieben bis zehn Tage eingeplant werden. Wer die Große Migration beobachten möchte, muß die Serengeti-Region an die jeweilige Jahreszeit anpassen: Ndutu und die südliche Serengeti von Januar bis März, den Western Corridor ungefähr von Mai bis Juli und die nördliche Serengeti von Juli bis Oktober.
Natouralist plant individuelle Tansania-Safaris mit privatem Fahrzeug, sorgfältig ausgewählten Camps und mehreren Nächten in den wichtigsten Tierbeobachtungsgebieten.
Tansania auf einen Blick
Von der besten Reisezeit bis zu den Kosten für eine Tansania Safari, den Reisezielen und Lodges: alles, was du wissen müsst, und noch viel mehr, damit bei deiner lang ersehnten Tansania-Safari nichts schiefgeht.
| Frage | Kurze Antwort |
|---|---|
| Beste Reisezeit | Juni bis Oktober für allgemeine Tierbeobachtungen; Januar bis März für die Kalbungszeit in Ndutu |
| Empfohlene Dauer | Mindestens 7 Tage; besser 10 bis 14 Tage |
| Beste erste Safari | Tarangire, Ngorongoro und Serengeti |
| Ruhigere Alternative | Ruaha und Nyerere im Süden |
| Große Migration | Je nach Monat in Ndutu, der zentralen, westlichen oder nördlichen Serengeti |
| Privatsafari | Eigenes Fahrzeug und eigener Fahrer-Guide |
| Richtwert Mittelklasse | Häufig etwa 250–400 USD pro Person und Tag |
| Strandverlängerung | Sansibar, Mafia Island oder die Küste bei Pangani |
| Geeignet für Familien | Ja, bei altersgerechter Route und wenigen Unterkunftswechseln |
| Wichtigster Planungsfehler | Zu viele Nationalparks und zu wenige Nächte pro Region |
Tansania ist eines der wichtigsten Safariziele der Welt.
Und wenn du erst einmal dort bist, ist es leicht zu erkennen, warum.
Das Land bietet unglaubliche Landschaften, den Kilimandscharo, die Serengeti, die große Tierwanderung und, als ob das nicht genug wäre, Sansibar.
Die Menschen sind sehr freundlich und tun alles, damit sich der Reisende wie zu Hause und wohlfühlt.
Bei so vielen unglaublichen Naturattraktionen von Weltrang ist es nur natürlich, dass das Land ganz oben auf der Liste steht, wenn es um die Wahl des idealen Safariziels geht.
Egal, ob du bereits ein erfahrener Safaribesucher bist oder zum ersten Mal nach Afrika reist: Du willst, dass deine Tansania Safari perfekt wird.
Damit das so ist, habe ich diesen Reiseführer für dich geschrieben.
Ganz gleich, ob du dich noch in der Planungsphase deiner Reise befindest oder bereits deine Koffer packst und dich auf den Weg zum Flughafen machst:
Dieser Leitfaden wird dir helfen, sich besser vorzubereiten und nichts dem Zufall zu überlassen, damit deine Traumsafari in Tansania die Realität wird, die du erwartest.
Alles, was du über Tansania wissen müsst, um deine Safari dort so gut wie möglich zu gestalten: Bereite deine Reise nach Tansania wie ein Reiseprofi vor.
Welche Safari-Region paßt zu welcher Reise?
Tansania besitzt nicht nur eine Safariroute. Der klassische Norden, der abgelegenere Süden und der logistisch anspruchsvolle Westen bieten sehr unterschiedliche Erlebnisse. Die richtige Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Region allgemein als die beste gilt, sondern davon, welche Reise zu Euch paßt.
Die schönsten Reiseziele in Tansanias Norden

Der Norden ist die beste Wahl für die erste Tansania-Safari. Der Tarangire-Nationalpark, der Ngorongoro-Krater und die Serengeti lassen sich auf dem Landweg miteinander verbinden. Die Tierdichte ist hoch, die Landschaften sind abwechslungsreich und es gibt Unterkünfte in fast allen Kategorien.
Hier findet außerdem die Große Migration statt. Dafür ist das Besucheraufkommen in bekannten Regionen während der Hauptsaison erheblich. Wer den Norden besucht, sollte deshalb nicht nur den richtigen Park, sondern auch die zur Reisezeit passende Region innerhalb der Serengeti auswählen.
Unsere ausführliche Gegenüberstellung findet Ihr im Artikel Tansania-Safari: Norden oder Süden – welche Safari-Route ist besser?.
1. Die Serengeti
Der Name allein ist Programm.
Wenn du dich mit Safaris in Tansania ein bisschen auskennst, weißt du es zweifellos: Wenn es ein Ziel gibt, das man auf einer Tansania Safari nicht verpassen darf, dann ist es die Serengeti.
Die Serengeti ist die Mutter aller Nationalparks in Afrika.
Während deiner Safari in Tansania dorthin zu fahren, ist so etwas wie eine heilige Pflicht zu erfüllen.
Nein, im Ernst. Du musst dorthin fahren.
Und tue dir selbst einen Gefallen und gibt der Serengeti die Zeit, die sie verdient.
Fahre nicht dorthin mit dem Gedanken, zack zack, ein Tag und abgehackt.
Ich weiß nicht, warum die meisten Reiseveranstalter meinen, dass zwei Nächte für den größten Park in Tansania und einen der unbeschreiblichsten Parks der Welt ausreichen.
Ich nehme an, es ist so, weil sie die Safarikosten senken wollen.
Aber das ist der größte Fehler, den man auf einer Tansania Safari machen kann.
Die meisten Menschen bedauern, nicht genug Zeit in der Serengeti verbracht zu haben.
Folge also meiner Empfehlung und verbringen mindestens drei Nächte in der Serengeti. Du wirst es mir danken.
Wusstest du, dass die Serengeti so groß wie Baden Württemberg ist? In einem solchen Park ist es leicht, sich zu verlaufen. Auf der Natouralist Webseite findest du alles, was du über die Serengeti wissen müsst: wann du da reisen solltest, welche Regionen du besuchen solltest, welche Tiere du auf deiner Safari dort erwarten kannst und wo du in der Serengeti schlafen kannst.
2. Der Ngorongoro Krater

Der größte Krater der Welt ist ein Tierparadies wie kein anderes.
Bis vor zwanzig Jahren war der Ngorongoro mein Lieblingsort in Tansania.
Allein schon wegen des unglaublichen Ausblicks von den Aussichtspunkten war es wert, hierher zu kommen.
Ich liebte es besonders, in der Regenzeit dorthin zu fahren, wenn die Hänge des Ngorongoro-Hochlands mit flauschig grünem Gras bedeckt sind.
Für mich bilden der Ngorongoro-Krater, der gesamte Ngorongoro-Vulkan und mit dem eingeschlossenen Schutzgebiet, zu dem auch der weniger bekannte Empakai-Krater und der kleinere Olmoti-Vulkan gehören, eine der schönsten Naturlandschaften der Welt.
Aufgrund der steilen Hänge gibt es für die Tierwelt, die sich im Inneren des Kraters konzentriert, kein Entkommen. Deshalb ist es auch so einfach, hier Tiere zu beobachten.
Eine Safari im Ngorongoro-Krater ist fast wie eine Fahrt durch einen Themenpark. Hier ein Löwenrudel, das in der Sonne liegt, dort ein einsames Nashorn, ein Stück weiter eine Elefantenherde an einem See voller Flamingos.
Leider ist dieses Paradies auf Erden von den Touristen nicht unbemerkt geblieben, und heute ist der Ngorongoro-Krater eines der meistbesuchten Ziele auf einer Safari in Tansania.
Das Gefühl der Überfüllung wird noch dadurch verstärkt, dass der Krater ein kleines Gebiet ist und sich die Fahrzeuge zum Beispiel um die Löwen drängen müssen.
Ist es also besser, auf den Ngorongoro Krater auf einer Tansania Safari komplett zu verzichten?
Nein, ganz und gar nicht!
Eine Safari im Ngorongoro-Krater sollte immer noch ganz oben auf der Liste der Ziele deiner Tansania Safari stehen. Man muss sie nur gut planen.
Im Ngorongoro-Teil von Natouralist gebe ich Tipps, wie du die Touristenhorden hinter dir lässt und das Kratererlebnis in das intime Wildniserlebnis verwandelst, das du dir wünschst.
3. Der Lake Manyara Nationalpark

Klein aber fein.
So würde ich den Manyara-Nationalpark, den kleinsten Nationalpark Tansanias, definieren.
Es stimmt, dass der nördliche Teil des Parks, der dem Haupteingangstor in dem staubigen Dorf Mto wa Mbu am nächsten liegt, mich nicht sehr beeindruckt hat.
Der Wald am Bach ist hübsch, und es macht Spaß, die großen Gruppen von Pavianen zu beobachten, aber es gibt eine Menge Autos.
Wenn man jedoch in den zentralen und südlichen Teil des Lake Manyara Parks eindringt, lässt man die Welt buchstäblich hinter sich.
Es gibt ein besonders schönes Gebiet am Seeufer, das dem Nationalpark seinen Namen gibt und das ich spektakulär finde.
Der Park ist in den Grabenbruch eingebettet, und hier tauchen die mit grünem Dschungel bewachsenen Steilwände des Grabens neben dem mit Flamingos bedeckten See auf. Es ist ein wahrhaft magischer Ort.
Und wenn sich eine Elefantenherde in der Nähe aufhält, umso besser.
Der Manyara-See ist berühmt, weil hier erstmals Löwen beim Klettern auf Bäume beobachtet wurden.
Heute kann man dieses einst ungewöhnliche Verhalten auch in anderen Parks wie der Serengeti beobachten, man muss also nicht unbedingt zum Manyara-See kommen, um Löwen auf Bäumen zu sehen.
Trotzdem ist ein Besuch des Lake Manyara während einer Tansania Safari ein Muss, vor allem, wenn man den Park von Norden nach Süden durchquert (oder andersherum).
In der Lake Manyara Rubrik von Natouralist findest du alle Informationen über den Park: wann die beste Reisezeit ist, welche Tiere man dort sehen kann und wo man am besten übernachten kann.
4. Der Tarangire Nationalpark

Während die Serengeti und Ngorongoro in aller Munde sind, scheint es, dass niemand Tarangire kennt.
Doch das ist ein Irrtum.
Während der Trockenzeit von Juni bis Oktober wird der Tarangire-Nationalpark südlich von Ngorongoro zu einem der Top-Safari-Destinationen in Afrika.
Andererseits kommt diese Unkenntnis denjenigen zugute, die sich hierher wagen.
Man kann stundenlang fahren und begegnet niemandem oder nur sehr wenigen anderen Menschen.
Nicht einmal während der Hochsaison, als das Zentrum der Serengeti buchstäblich von Touristen überrannt ist, habe ich in Tarangire mehr als zehn Autos gezählt.
Und innerhalb des Parks, fernab der Reichweite derjenigen, die für einen Tagesausflug nach Tarangire kommen, waren wir niemals mehr als drei oder vier Autos um ein Löwenrudel.
Der Park beeindruckt auch durch seine wunderschönen Landschaften mit Baobabs und sanften Hügeln.
Mein wichtigster Tipp: setzt Tarangire auf deine Tansania Safari, falls du es noch nicht getan hast. Und wenn du dorthin fährst, stell sicher, dass du innerhalb des Parks übernachtest.
In der Tarangire-Rubrik von Natouralist erfährst du alles über die beste Jahreszeit, die besten Tented Camps und welche Tiere du auf deiner Tarangire-Safari erwarten kannst.
5. Andere weniger bekannte Nationalparks im Norden Tansanias
Hast du Lust, auf deiner Tansania-Safari die ausgetretenen Pfade zu verlassen? Dann empfehle ich dir, einen Blick auf die folgenden unauffälligen Ziele zu werfen:
Arusha Nationalpark: Auf Walksafari zwischen Büffelherden am Fusse des Mount Meru
Lake Natron: Flamingos und der heilige Berg der Massai in Tansanias hohen Norden
Lake Eyasi: Den letzten wahren Buschmännern Afrikas auf der Jagd begleiten

Die schönsten Reiseziele in Tansanias Süden
Wenn du auf deiner Tansania Safari Exklusivität suchst, komm in den Süden.
Der Süden Tansanias ist dem Norden sehr ähnlich, aber ohne die Massifizierung, die leider ihren Tribut in Parks wie dem Ngorongoro und der Serengeti gefordert hat.
Er teilt mit dem Norden die Schönheit der Savannenlandschaften und die Artenvielfalt.
Es stimmt, dass sich kein Park der Welt mit der Serengeti vergleichen lässt. Aber nach der Serengeti ist fast jeder andere Nationalpark hinsichtlich Tierreichtum enttäuschend.
Der Süden Tansanias bietet jedoch ein viel intimeres und authentischeres Safarierlebnis als der Norden. Und auch an Tieren mangelt es nicht.
All dies sind die idealen Zutaten für eine gelungene Safari mit einem Hauch von Exzentrik.
Der Süden eignet sich für Reisende, die Wildnis, Ruhe und unterschiedliche Safariaktivitäten höher bewerten als die größtmögliche Tierkonzentration. Im Nyerere-Nationalpark sind Boots- und Fahrsafaris möglich. Der Ruaha-Nationalpark bietet weite Landschaften, große Elefantenbestände und hervorragende Chancen auf Raubtiersichtungen.
Die Camps liegen weiter auseinander und viele Reisen erfordern Inlandsflüge. Dadurch ist der Süden häufig teurer. Dafür befinden sich bei einer Tierbeobachtung gewöhnlich wesentlich weniger Fahrzeuge am selben Ort.
Eine bewährte Verbindung beider Parks zeigen wir in unserer Safari-Route durch den Süden Tansanias.
1. Der Ruaha Nationalpark

Um ehrlich zu sein, hatte ich bis 2006 noch nie ein Wort über Ruaha gehört.
Und wenn es dir wie mir geht, wirst du nicht erahnen, dass sich im Herzen Tansanias nicht nur der größte Nationalpark Ostafrikas, sondern auch eine der letzten Bastionen der Wildnis auf dem Kontinent verbirgt.
Der Park ist unglaublich schön und kalt! Aufgrund seiner Höhe von fast 1000 Metern über dem Meeresspiegel sinken die Temperaturen nachts stark ab. Pack also warme Sachen ein!
Für mich ist Ruaha ein Park, in den ich immer wieder zurückkehren würde.
Ich habe dort Elefantenherden gesehen, die im trockenen Flussbett des Mwagusi-Flusses mit ihren Rüsseln nach frischem Wasser zum Trinken suchten, einen Leoparden, der auf einem Baum sitzend seine Beute verschlang, einen anderen Leoparden, der aus einem Bach trank, Löwen, die sich paarten….
Mehr noch als die Quantität der gesichteten Tiere überrascht Ruaha durch die unglaubliche Qualität der einzelnen Sichtungen.
Für Naturliebhaber wie mich ist es ein sehr empfehlenswerter Park und ein obligatorischer Halt bei jeder Safari durch den Süden Tansanias.
In der Ruaha-Rubrik von Natouralist findest du alles, was du über die beste Reisezeit, die besten Tented Camps und die zu erwartenden Tiere auf deiner Ruaha-Safari wissen müsst.
2. Der Nyerere Nationalpark (früher Selous Game Reserve)

Der Nyerere-Nationalpark schützt eine wunderbare Kette von Seen, die eine überraschend grüne und von Palmen gesäumte Savanne im Herzen Tansanias speisen.
Die Besonderheit des Parks sind die motorisierten Bootsafaris, bei denen man Begegnungen mit Elefanten und vor allem mit Wildtieren wie Krokodilen und Wasservögeln erwarten kann.
Meine schönste Erinnerung an Nyerere ist jedoch, mich einer beeindruckenden Kolonie von Karminbienenfressern bis auf wenige Zentimeter zu nähern.
Die Erfahrung, den Vögeln so nahe zu kommen und das Flattern hunderter scharlachroter Flügel entlang des Flusses zu beobachten, hat einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Und ich bin kein Ornithologe!
Im Park gibt es auch viele Giraffen und Kudus sowie einige Raubkatzen (wenn auch nur in geringer Zahl).
Und um den November herum sollte es auch gute Chancen geben, die sehr scheuen afrikanischen Wildhunde zu sehen.
Es stimmt, dass Nyerere in Bezug auf die Tierkonzentration nicht mit der Serengeti konkurrieren kann.
Aber das ist nicht der Grund, warum du hierher kommen willst.
Nyerere passt zu einer Safari im Süden Tansanias für diejenigen, die eine unvergleichliche Landschaft und viel Ruhe genießen wollen.
In der Nyerere-Rubrik von Natouralist findest du alles, was du über die dortige beste Reisezeit, die schönsten Tented Camps und die zu erwartenden Tiere wissen müsst.
3. Andere, weniger bekannte Nationalparks im Süden Tansanias
Mikumi Nationalpark: zwischen Highway und Savanne
Udzungwa Nationalpark: endemische Affen und Wasserfälle im Dschungel
Der Westen Tansanias
Der Westen mit Katavi und den Schimpansengebieten am Tanganjikasee ist die aufwendigste Safari-Region Tansanias. Die Entfernungen sind groß, Flugverbindungen begrenzt und die Unterkünfte vergleichsweise teuer.
Diese Region eignet sich vor allem für erfahrene Afrikareisende, die abgelegene Wildnis suchen und bereit sind, für Exklusivität mehr Zeit und Geld einzuplanen. Für eine erste Safari sind der Norden oder Süden gewöhnlich sinnvoller.
Der Westen mit dem Katavi-Nationalpark und dem Mahale-Mountains-Nationalpark am Tanganjikasee ist die abgelegenste und logistisch aufwendigste Safari-Region Tansanias. Die Entfernungen sind groß, die Flugverbindungen begrenzt und die wenigen Unterkünfte vergleichsweise teuer.
Katavi steht für eine ursprüngliche Savannenwildnis mit extrem geringer Besucherdichte. Während der Trockenzeit sammeln sich große Büffel- und Elefantenherden an den verbliebenen Wasserstellen. Auch Flusspferde, Krokodile und Löwen lassen sich dann besonders gut beobachten. Tierbeobachtungen müssen hier allerdings aktiver gesucht werden als in der Serengeti – gerade das macht den Reiz des Parks für erfahrene Safarireisende aus.
Mahale bietet ein völlig anderes Erlebnis. Der Nationalpark liegt zwischen bewaldeten Bergen und dem Tanganjikasee und ist vor allem für sein Schimpansentrekking bekannt. Einige Schimpansengruppen sind seit Jahrzehnten an die Anwesenheit von Forschern und Besuchern gewöhnt. Die Kombination aus Regenwaldwanderungen, Primatenbeobachtungen, Bergen und abgelegenen Stränden macht Mahale zu einem der landschaftlich außergewöhnlichsten Schutzgebiete Afrikas.
Katavi und Mahale lassen sich miteinander verbinden, allerdings meist nur mit Charter- oder Kleinflugzeugen, längeren Transfers und sorgfältiger Planung. Hinweise zu einer etwas kostengünstigeren Kombination findet Ihr im Beitrag Mahale besuchen und mit Katavi kombinieren.
Diese Region eignet sich vor allem für erfahrene Afrikareisende, die abgelegene Wildnis suchen und bereit sind, für Exklusivität mehr Zeit und Geld einzuplanen. Für eine erste Tansania-Safari sind der Norden oder Süden gewöhnlich sinnvoller.
Auf Safari in Tansania: Wahl zwischen Norden und Süden

Weißt du nicht, ob der Norden oder Süden Tansanias besser für deine Tansania Safari ist?
Die Antwort hängt stark von folgenden drei Faktoren ab:
Was du erwartest: Ist die große Tierwanderung der Gnus für dich sehr wichtig? Dann kannst du nur in den Norden fahren.
Die Jahreszeit, in der du reist: Während im Norden im Sommer viel los ist, sind die Nationalparks im Süden des Landes weiterhin wenig besucht.
Und das Geld, das du für deine Safari ausgeben willst: Der Zugang zu den Nationalparks im Süden Tansanias erfolgt fast immer mit einem Leichtflugzeug, was die Safarikosten erhöht. Eine Safari im Süden Tansanias ist daher teurer.
Nord-, Süd- oder Westtansania: Welche Safari-Region passt zu Euch?
| Kriterium | Nordtansania | Südtansania | Westtansania |
|---|
| Bekannteste Gebiete | Serengeti, Ngorongoro und Tarangire | Ruaha und Nyerere | Katavi und Mahale |
| Tierdichte | Sehr hoch | Hoch, aber stärker verteilt | Stark saisonabhängig |
| Besucheraufkommen | Mittel bis sehr hoch | Niedrig | Sehr niedrig |
| Erreichbarkeit | Gut; viele Strecken über Land möglich | Meist per Kleinflugzeug | Aufwendig; begrenzte Flugverbindungen |
| Kosten | Mittel bis hoch | Hoch | Sehr hoch |
| Für die erste Safari | Sehr gut geeignet | Für naturerfahrene Reisende geeignet | Weniger geeignet |
| Hauptstärke | Große Migration und klassische Safarilandschaften | Ruhe und unterschiedliche Safariaktivitäten | Abgelegene Wildnis und Schimpansentrekking |

Welche Serengeti-Region ist wann die richtige?
Die Serengeti ist kein einheitliches Safarigebiet, sondern ein riesiges Ökosystem mit sehr unterschiedlichen Regionen. Die beste Wahl hängt deshalb nicht nur von der Reisezeit ab, sondern auch davon, ob Ihr die Große Migration, Raubkatzen, Landschaften oder möglichst wenige andere Fahrzeuge erleben möchtet.
| Reisezeit | Empfohlene Region | Wichtigstes Erlebnis | Empfohlener Aufenthalt | Besonders geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| Januar–März | Ndutu und südliche Serengeti | Kalbungszeit, große Herden und intensive Raubtieraktivität | 3–4 Nächte | Fotografen und Reisende mit Interesse an Tierverhalten |
| April–Mai | Südliche und zentrale Serengeti | Grüne Landschaften, dramatische Wolkenstimmungen und weniger Besucher | 3 Nächte | Fotografen und preisbewusste Reisende |
| Mai–Juli | Western Corridor und Grumeti | Wandernde Herden und mögliche Überquerungen des Grumeti-Flusses | 2–3 Nächte | Wiederholungsreisende und Migrationsbeobachter |
| Juli–Oktober | Nördliche Serengeti | Große Herden und mögliche Mara-River-Crossings | 3–4 Nächte | Fotografen und Reisende mit Fokus auf die Migration |
| November–Dezember | Östliche und zentrale Serengeti | Rückkehr der Herden nach Süden, offene Ebenen und gute Chancen auf Geparden | 3 Nächte | Raubkatzenliebhaber und Ruhesuchende |
| Ganzjährig | Seronera und zentrale Serengeti | Löwen, Leoparden, Geparden und ansässige Tierbestände | 2–3 Nächte | Erstreisende und ganzjährige Safaris |
Januar bis März: Ndutu und die südliche Serengeti
Zwischen Dezember und März erreichen die Migrationsherden die kurzen, nährstoffreichen Grasebenen im Süden. Der Höhepunkt ist gewöhnlich die Kalbungszeit zwischen Januar und Februar. Tausende Gnus werden innerhalb weniger Wochen geboren, während Löwen, Geparden, Hyänen und Schakale den Herden folgen.
Ndutu ist in dieser Zeit besonders für Fotografen interessant: Die Landschaft ist offen, das Licht häufig ausgezeichnet und es lassen sich nicht nur Jagdszenen, sondern auch zahlreiche Formen natürlichen Tierverhaltens beobachten. Für eine intensive Safari sollten mindestens drei Nächte eingeplant werden.
April und Mai: die grüne Serengeti
Während und unmittelbar nach der Regenzeit zeigt sich die Serengeti besonders grün. Die Herden beginnen, sich von den südlichen Ebenen in Richtung Zentrum und Westen zu bewegen. Die genaue Position hängt davon ab, wo und wann es geregnet hat.
Diese Monate eignen sich für Reisende, die niedrigere Besucherzahlen, dramatische Landschaften und häufig günstigere Camp-Preise schätzen. Einige Pisten können jedoch nach starken Regenfällen schwierig befahrbar sein.
Mai bis Juli: Western Corridor und Grumeti
Im späten Frühjahr ziehen viele Herden durch den Western Corridor in Richtung Grumeti-Fluss. Dort kann es zu Flussüberquerungen kommen, die allerdings weniger regelmäßig und schwerer vorherzusagen sind als die bekannten Crossings am Mara-Fluss.
Neben der Migration bietet die Region abwechslungsreiche Landschaften aus Savanne, Flusswäldern und Hügeln. Zwei bis drei Nächte sind sinnvoll, weil sich die Herden über ein großes Gebiet verteilen können.
Juli bis Oktober: die nördliche Serengeti
Die nördliche Serengeti rund um Kogatende ist in diesen Monaten die wichtigste Region für Reisende, die auf ein Mara-River-Crossing hoffen. Die Gnus können den Fluss mehrfach überqueren oder tagelang am Ufer warten, bevor sie sich plötzlich in Bewegung setzen.
Eine Flussüberquerung lässt sich niemals garantieren. Wer seine Chancen verbessern möchte, sollte mindestens drei, besser vier Nächte in der Region verbringen und nicht versuchen, die nördliche Serengeti nur im Rahmen eines kurzen Tagesausflugs zu besuchen.
November und Dezember: der Rückweg nach Süden
Mit den kurzen Regenfällen ziehen die Herden wieder durch die östliche und zentrale Serengeti in Richtung Ndutu. Besonders die offenen Ebenen im Osten bieten gute Möglichkeiten, Geparden zu beobachten. Gleichzeitig ist die Fahrzeugdichte in vielen Gebieten niedriger als rund um Seronera.
Die Bewegung der Herden ist in dieser Übergangszeit schwer vorherzusagen. Eine Kombination aus zentraler und östlicher Serengeti bietet deshalb mehr Flexibilität als ein Aufenthalt an nur einem Standort.
Ganzjährig: Seronera und die zentrale Serengeti
Die zentrale Serengeti rund um Seronera besitzt permanente Wasserstellen und große ansässige Tierbestände. Löwen, Leoparden, Geparden, Elefanten und verschiedene Antilopenarten können hier unabhängig von der Migration beobachtet werden.
Seronera ist deshalb eine sichere Wahl für die erste Serengeti-Safari und lässt sich gut in eine Route durch Nordtansania integrieren. In der Hauptsaison ist die Region jedoch stark besucht. Wer mehr Ruhe sucht, sollte ein Camp abseits der zentralen Hauptpisten wählen.
Die wichtigste Planungsregel
Die Migration folgt dem Regen und keinem festen Kalender. Kein Reiseveranstalter kann die genaue Position der Herden oder eine Flussüberquerung an einem bestimmten Tag garantieren. Entscheidend ist daher, genügend Nächte in der saisonal passenden Region einzuplanen und nicht jeden Tag die Unterkunft zu wechseln.
Eine ausführlichere Gegenüberstellung findet Ihr in unserem Artikel Die sieben besten Regionen der Serengeti für Tierbeobachtungen. Den vollständigen Jahresverlauf der Herden erklären wir in Die Große Migration in der Serengeti – wann und wo Ihr sie seht.
Welche Route ist für eine Tansania-Safari am besten?
| Reisedauer | Empfohlene Route | Geeignet für |
|---|
| 7 Tage | Arusha – Tarangire – Ngorongoro – Serengeti | Erste kompakte Safari |
| 10 Tage | Tarangire – Ngorongoro – zentrale und saisonale Serengeti | Tierbeobachter und Fotografen |
| 14 Tage | Intensiver Norden oder Nyerere – Ruaha | Reisende mit mehr Zeit |
| 21 Tage | Norden und Süden oder Safari mit Strand | Umfassende Tansania-Reise |
Die besten Reiserouten für eine Tansania Safari im Norden des Landes
7-tägige Safari
Eine siebentägige Route sollte sich auf den Tarangire-Nationalpark, den Ngorongoro-Krater und die zur Jahreszeit passende Serengeti-Region konzentrieren. Der Lake-Manyara-Nationalpark kann ergänzt werden, wenn die Verbindung logistisch sinnvoll ist.
Die genaue Route findet Ihr hier.
Wie man die beste Reiseroute durch den Norden Tansanias wählt.
Mit zehn Tagen können zwei Serengeti-Regionen miteinander verbunden werden. Das ist besonders sinnvoll, wenn sich die Herden zwischen Ndutu und Seronera oder zwischen Seronera und dem Norden bewegen.
Die beste Reiseroute für eine Tansania Safari im Süden des Landes

Zieht es dich auf deiner Tansania Safari in den Süden des Landes? Ich helfe gerne, die beste Reiseroute durch den Süden Tansanias zusammen zu setzen.
14-tägige Safari in Tansania
Norden UND Süden von Tansania auf einer Safari kombinieren
Weil nicht immer entweder oder sein muss.
Vierzehn Tage ermöglichen längere Aufenthalte und weniger Unterkunftswechsel. Alternativ können Nyerere und Ruaha mit jeweils drei bis vier Nächten besucht werden.
Tipps für eine Safariroute mit dem Norden und Süden von Tansania in Kombination.

21 Tage: Norden, Süden und Küste
Mit drei Wochen lassen sich unterschiedliche Safari-Regionen und eine Safari mit Strandverlängerung verbinden. Wie die logistische Verbindung funktioniert, zeigen wir im Beitrag Nord- und Südtansania kombinieren.
Die beste Reisezeit für deine Tansania Safari

Sind die Sommermonate die beste Zeit, um nach Tansania zu reisen?
Wie immer kommt es darauf an, welche Tiere du sehen und welche Art von Erlebnis du haben möchtest.
Zwischen Dezember und Februar findet die synchronisierte Geburt der Gnukälber statt: ein unglaubliches Spektakel, das sich jedes Jahr in den weiten Grasländern der Ndutu-Region in der südlichen Serengeti abspielt.
Drei Monate im Jahr versammeln sich die Gnus in einer Superherde von unglaublicher Größe.
So viele Tiere wirst du nie mehr in deinem ganzen Leben zusammen sehen.
In den Monaten Juli bis September überqueren die Gnus den Mara-Fluss in spektakulären Flussüberfahrten oder Crossings.
Zeuge einer solchen Flussüberquerung über den Mara Fluss zu sein, ist ein unglaubliches Erlebnis, das dein Herz vor Aufregung höher schlagen lässt.
Ich hatte das große Glück, zwei solcher Flussüberquerungen mitzuerleben: Mehr als zwanzig Minuten lang überquerten Tausende von Gnus den stürmischen Mara-Fluss, nur wenige Zentimeter vom Rachen hungriger Krokodile entfernt.
Das war etwas Unglaubliches, an das ich mich für den Rest meines Lebens erinnern werde.
In Anbetracht der großen Tierwanderung und der hervorragenden Wetterbedingungen ist die beste Zeit für eine Safari in Tansania von Dezember bis Februar und von Juli bis September.


Es gibt aber auch sehr gute Gründe, zu anderen Zeiten auf in Tansania auf Safari zu gehen.
In diesem Artikel liest du, wann die beste Reisezeit für deine Tansania Safari herrscht, nicht nur aus klimatischer Sicht, sondern auch, wenn du weniger Touristen und niedrigere Preise vorfindest
Wie lange sollte man in Tansania auf Safari gehen?
Diese Frage wird mir oft gestellt und ich finde es sehr schwierig, sie zu beantworten.
Sind sieben Tage genug für Tansania? Oder ist es besser, mehr Tage einzuplanen?
Das hängt davon ab, wie du die folgenden beiden Fragen beantwortest:
Zu welcher Zeit des Jahres wirst du nach Tansania reisen?
Und
Willst du die Gnus sehen?
Wenn du im Sommer reist und die Gnus im Mittelpunkt deines Interesses stehen, weil du sie bei der Überquerung des Mara-Flusses beobachten willst, dann sind sieben Tage auf Safari etwas zu knapp.
Der Mara-Fluss verläuft entlang der kenianischen Grenze im Norden der Serengeti.
Es handelt sich um eine sehr abgelegene und schwer zugängliche Region.
Um dorthin zu gelangen, musst du zunächst einen Zwischenstopp in der zentralen Serengeti-Region (Seronera) einlegen, die allein schon wegen der riesigen Konzentration an Katzen mindestens einen ganzen Tag auf Safari wert ist.
Von der zentralen Serengeti (Seronera) aus erreicht du nach einem Tag Fahrt die Mara River Region in der nördlichen Serengeti.
Wenn du in dieser Region deine Chancen maximieren willst, die Gnus bei der Überquerung des Mara-Flusses zu sehen, solltest du drei Nächte dort bleiben, damit du zwei volle Tage auf Safari hast.
Von der Mara-Region in der Serengeti aus kannst du danach problemlos mit dem Leichtflugzeug deine nächste Destination erreichen (möglicherweise Sansibar).
Wenn du also zwischen Juli und September/Oktober den Mara-Fluss besuchen und die Nus beim Überqueren des Flusses beobachten willst, werden 7 Tage nicht ausreichen.
Es ist besser, dort einen oder besser zwei Extratage mehr einzuplanen, um deine Safari in aller Ruhe genießen zu können.
Was aber, wenn du Safari-Anfänger bist und die Gnus, auch wenn du im Sommer reist, dich nicht sonderlich interessieren?
In diesem Fall genügen, genau wie bei einer Tansania-Reise in den Wintermonaten (Dezember bis März), sind 7 Tage genug, um alle Highlights im Norden Tansanias zu entdecken, ohne außer Atem zu geraten.
Kosten: Was kostet eine Safari in Tansania?

Auf Safari Gehen ist teuer, und eine Safari in Tansania ist da keine Ausnahme.
Aber ist eine Safari das viele Geld wirklich wert?
Zweifellos. Sie ist jeden Cent wert.
In den 18 Jahren, in denen ich Leute auf Safari nach Tansania schicke, ist noch nie jemand zurückgekehrt mit der Aussage: “Frau Sanchez, ich bin sehr enttäuscht. Ich möchte mein Geld zurück“.
Das Gegenteil ist der Fall.
Die Safari übertrifft fast immer die Erwartungen des erstmaligen Safaribesuchers.
Es gibt nur wenige Reiseerlebnisse (und meiner Meinung nach kein einziges), die sich damit vergleichen lassen, völlig wilde Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.
Eine Tansania Safari ist sicher kein günstiges Vergnügen, aber eines, das bei richtiger Planung jeden Cent wert ist. Eine gelungene Safari zeichnet sich durch unvergessliche Erinnerungen aus, von denen du lange zehren wist.
Später wirst du garantiert nicht mehr wissen, wie hoch der Reisepreis war. Aber die unglaublichen Erlebnisse lassen dich garantiert dein ganzes Leben lang nicht mehr los!
Möglicherweise hast du dich dann mit dem Afrikavirus infiziert und weitere (teure) Safaris sind die Folge…
Aber Spaß beiseite: Menschen mit begrenztem Budget können auf Monate ausweichen, in denen man von leicht günstigeren Preisen profitiert. Zweifellos bringt der Monat April die günstigsten Preise, aber auch den meisten Regen. Andere überlegenswerte Zeiträume sind die erste Märzhälfte sowie die Übergangsmonate Mai und November.
Der Zeitraum September bis Oktober ist in der Regel preislich nicht so günstig, aber dennoch auf jeden Fall weniger kostenaufwendig als in der Hauptreisezeit zwischen Juni und August.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass:
Die Miete eines für Safaris geeigneten Landcruisers kostet 230 Dollar.
Eine Mittelklasse-Unterkunft z. B. in der Serengeti kostet etwa 140 Dollar pro Person.
Die Nationalparkgebühren für die Serengeti sind teuer und machen etwa 160 Dollar pro Person aus (Summer von Parkeintrittsgebühren und Konzessionsgebühren.)
Insgesamt liegt der durchschnittliche Tagespreis für eine private Safari in Tansania für ein Paar bei etwa 830 Dollar oder 415 Dollar pro Person.

Ich habe dem Thema Safarikosten sogar einen ganzen Artikel gewidmet:Tansania: Wie viel kostet eine Safari?
Tansania Safari: individuell oder als Gruppenreise

Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine individuelle Form des Reisens.
Insbesondere bei solchen Naturreisen befinden sich unter den Kunden viele Amateurfotografen. Hier liegen die Vorteile einer individuellen Reise auf der Hand: Man muss keine Rücksicht auf andere Mitreisende nehmen, was zu einer entsprechenden Handlungsfreiheit führt – von der anfänglichen Routenplanung mit unabhängiger Unterkunftsauswahl bis hin zum tatsächlichen Tagesablauf während der Reise selbst.
Da oft ein englischsprachiger Guide zur Verfügung gestellt wird, entscheiden sich insbesondere reiseerfahrene Menschen mit guten Englischkenntnissen für eine individuelle Reise.
Dennoch: Natürlich bringt eine Individualreise andere Kosten mit sich als eine Gruppenreise. Aus diesem Grund ist die Buchung einer Gruppenreise für Alleinreisende oft die einzige Form, um überhaupt verreisen zu können.
Aber nicht nur die Budgetverhältnisse könnten für eine Gruppenreise sprechen: Wer sich im Umgang mit der englischen Sprache unsicher fühlt, möchte wahrscheinlich nicht auf eine deutschsprachige Reiseleitung verzichten.
Andere Kunden hingegen sind vielleicht sehr gesellig und können sich eine Reise allein oder nur in Begleitung des Lebenspartners nicht vorstellen.
Wie sollte ich nach Tansania reisen? Individuell oder in einer Gruppenreise? In diesem Artikel habe ich mich mit diesem Thema beschäftigt. Ich hoffe, er hilft, die richtige Entscheidung zu treffen.
Die besten Safari Anbieter für Tansania
Eine gute Anlaufstelle für die Suche nach einem geeigneten Anbieter für deine Tansania-Safari ist die Website Safaribookings, auf der du eine Liste lokaler Anbieter findest, geordnet nach den Bewertungen von Reisenden.
Natouralist: Natürlich kann ich nicht umhin, hier meine eigene Arbeit als Reiseveranstalter für Natouralist zu erwähnen, einen in Berlin ansässigen Veranstalter, der sich auf maßgeschneiderte Safaris unter dem vollen Schutz des europäischen Reiserechts spezialisiert hat.
Tansania Safari und Sansibar

Die meisten Tansania Safaris enden am Strand von Sansibar.
Sansibar, die malerische Insel im Indischen Ozean, die nicht nur mit tollen Stränden, sondern auch mit einem wichtigen kulturellen und historischen Erbe aufwartet, hat nicht ohne Grund den unangefochtenen ersten Platz als Stranddestination.
Wenn du auf der Suche nach von Palmen gesäumten Stränden mit feinem weißem Sand wie Puderzucker und türkisblauem Wasser bist, ist Sansibar der Ort schlechthin.
Auch wenn über die Jahre immer mehr Hotels an den einst einsamen Buchten entstanden sind und sich einige Küstenabschnitte dem Massentourismus ergeben haben, findet hier der Traveller beim genauen Hingucken noch einsame Strandparadiese, in denen er seinen Robinson-Crusoe-Traum voll ausleben kann.
Die schönsten Strandabschnitte befinden sich an der Ostküste der Insel.
Die gesamte Ostküste ist eigentlich ein ununterbrochener einziger breiter Strand, eingebettet zwischen Kokospalmenhainen und einem vom Korallenriff eingerahmten türkisblauen Meer.
Die schönsten Strandabschnitte liegen bei Matemwe, Pongwe, Ras Nungwi und Bwejuu.
Die Unterwasserwelt vor Matemwe ist am eindrucksvollsten.
Doch auch im Paradies zahlen Gäste einen Preis: Die gesamte Ostküste Sansibars ist sehr von Ebbe und Flut abhängig, sodass man das Badevergnügen am Meer nicht uneingeschränkt genießen kann.
Bei der Lodgesuche sollte also das Vorhandensein eines schönen Poolbereiches ebenso wichtig sein wie die Lage selbst. Dies trifft auch auf das südlich gelegene Pongwe zu.
Eine klare Ausnahme bildet die Matemwe vorgelagerte Privatinsel Mnemba. Umgeben von einem traumhaft schönen weißen Strand und einer intakten Lagune mit den besten Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten des Landes zieht sich das Meer auf Mnemba nicht so weit zurück, sodass das Badevergnügen hier zu jeder Zeit gewährleistet ist. Eine Schande ist aber die extrem hochpreisige Lodge der andBeyond-Gruppe, die es hier als einzige Unterkunft gibt.
Gäste, die unbedingt im Meer baden möchten, sollten lieber bei Ras Nungwi oder Bwejuu absteigen. Ras Nungwi befindet sich in einer absolut abgelegenen Lage an der östlich gewandten Spitze Nordsansibars. Hier übernachtende Gäste genießen das Privileg, am eigenen, privaten Strand zu schwimmen.
Bwejuu liegt hingegen im südlichen Teil der Ostküste und besitzt einen großartigen 20 km langen Strandabschnitt wie aus dem Bilderbuch.
Auch das tansanische Festland wartet mit zwar weniger bekannteren – aber nicht minder schönen Stränden als auf Sansibar – auf.
Die Küste bei Ras Kutani, 50 km südlich von Dar es Salaam, bietet einige schöne Strände, erstaunlicherweise einsam trotz der relativen Nähe zur Hauptstadt.
Das Kronjuwel ist aber wieder eine Insel und zwar die private Fanjove-Insel, vor der Kilwa-Küste ca. 330 km südlich von Dar es Salaam. Nicht nur beherbergt die Insel eine superschöne (und teure!) Luxuslodge, sie besticht auch mit zum Träumen schönen schneeweißen Stränden und einer intakten Unterwasserwelt.
Willst du an den Strand am Ende deiner Tansania Safari und weißt nicht, ob Sansibar das Richtige für dich ist? In diesem Artikel analysieren die Vor- und Nachteile der Gewürzinsel und beantworten die Frage, ob es sich noch lohnt, nach Sansibar zu reisen.
Für manche Menschen ist Sansibar ein völlig ungeeignetes Reiseziel. Ich verrate, wer seine Finger von Sansibar weglassen sollte und welche die besten Alternativen zur Sansibar sind.
Viele frisch Verheiratete entscheiden sich für eine Tansania Safari als Destination für ihre Flitterwochen. In diesem Artikel verrate ich, welche die schönsten Hotels für Honeymooners auf Sansibar sind.
Interessiert Ihr Euch für ein wirklich aussergewöhnliches Tiererlebnis? Ich kann nur ein sanftes Schwimmen mit Walhaien auf Mafia Island empfehlen.
Tansania von A bis Z

Die große Tierwanderung
Wenn du den Artikel bis hierher gelesen hast und immer noch nicht weißt, was die große Tierwanderung in der Serengeti ist, dann hast du ein Aufmerksamkeitsproblem.
Die große Tierwanderung ist das größte Wildtier-Spektakel der Welt und sollte, falls noch nicht geschehen, der Höhepunkt deiner Safari in Tansania sein.

Plane also deine Safari so, dass sie mit der großen Migration zusammenfällt.
Dazu musst du die Jahreszeit und die Region der Serengeti sorgfältig auswählen.

Ist es gefährlich, auf Safari zu gehen?
Nein. Auf Safari gehen ist nicht gefährlicher als als jede andere Abenteueraktivität.
Es stimmt, dass wilde Tiere umherstreifen und dass du oft mit dem Gebrüll von Löwen in der Ferne einschlafen wirst.
Aber das bedeutet nicht, dass Löwen in dein Zelt stürmen werden, um dich zu fressen.
Oder dass sie das Auto attackieren, während du sie fotografierst. Löwen, und kein anderes Raubtier, tun so etwas nicht. Sie betrachten das Auto (oder das Zelt) als eine Einheit, und obwohl sie uns sehen und riechen können, erkennen sie uns nicht, sie ignorieren uns völlig.
Du musst auch nicht vergessen, dass der Mensch nicht auf dem Speiseplan eines Löwen (oder eines anderen Raubtiers der Savanne) steht.
Also keine Sorge, es ist alles in Ordnung!
Wenn Du zum ersten Mal einen Löwen aus nächster Nähe siehst, es ist völlig normal, dass man Respekt und sogar ein bisschen Angst hat.
Aber ich garantiere dir, dass dir nichts passieren wird.
Und wenn du mir nicht glaubst, beobachte dann deinen Guide. Er ignoriert den Löwen komplett und prüft womöglich sein Handy.
Und wenn dein Guide nicht nervös ist, warum solltest du es sein?
Er weiß es schließlich besser. Er ist der Profi. Vertraue also seinem Urteil und genieße das Erlebnis.
Nicht desto trotz existieren klare Regeln auf Safari, die man respektieren muss, um seine eigene Sicherheit nicht zu gefährden.
- Niemals rennen (ein Löwe ist viel schneller als du) und niemals die Tiere provozieren.
- Verlasse nie dein Zimmer alleine in der Nacht: Nach Einbruch der Dunkelheit wirst du immer von einer Begleitperson zu deinem Zimmer begleitet.
- Und verlasse das Auto auch nicht, wenn du Tiere fotografierst. Du befindest dich schließlich in einem Nationalpark umgeben von potenziell gefährlichen Tieren, und nicht im Zoo!
Vorsicht ist geboten: Diese klaren Verhaltensregeln sind zu befolgen, damit deine Safari sicher verläuft.

Heißballonsafari in Tansania
Eine Heißluftballon-Safari ist eines der sanften Safarivergnügen, auf die sich Tansania spezialisiert hat.
Doch, wie viel kostet es mit dem Ballon über die Savanne und ihre Tiere zu schweben? In diesem Artikel über Heißluftballon-Safaris alles Wissenswerte darüber lesen.



Impfungen für eine Tansania Safari
Entgegen dem Eindruck, den du vielleicht beim Lesen des Gesundheitsteils eines Reiseführers gewonnen hast, müsst du glücklicherweise nicht übermäßig auf Impfungen achten, wenn du in Tansania auf Safari gehst.
Deine Hauptsorgen werden sein
Die Malaria
Die Impfungen
Was die Impfungen angeht, habe ich Nachrichten für dich: Für die Einreise nach Tansania brauchst du keine zu haben.
Das heißt natürlich nicht, dass du nicht vor der Reise einen Tropenarzt konsultieren solltest. Erforderlichen Impfungen sind:
- Hepatitis A
- Polio/Tetanus/Diphterie/Keuchhusten-Impfung
- Masern-Mumps-Röteln-Impfung
- Darüber hinaus kannst du dann diese anderen in Betracht ziehen:
- Typhus
- Cholera
- Tollwut
- Meningitis
Ob du dich für eine Impfung entscheidest oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab, z. B. von deinem eigenen persönlichen Risikofaktor, deinem Alter, der Jahreszeit, ob es gerade einen Krankheitsausbruch gibt usw.
Meiner Erfahrung nach neigen Ärzte dazu, sehr konservativ zu sein und mehr Impfstoffe als unbedingt nötig zu verschreiben. Aber, wie zuvor erwähnt, frage deinen Facharzt!
Hier sind unsere Empfehlungen, was Impfungen für Tansania angeht.

Kinder auf Safari in Tansania
Vielleicht hast du Kinder zu Hause. Sie sollten kein Hindernis sein, wenn du dir deinen Traum von einer Safari in Afrika erfüllen willst. Und welches Reiseziel ist dafür besser geeignet als Tansania?
Ich bin sicher, dass deine Kinder von der Vorstellung, wilde Tiere live zu sehen, fasziniert sein werden.

Tansania ist ein sehr familienfreundliches Reiseziel, mit relativ kurzen Entfernungen, guten Straßen, guter Infrastruktur, super offenen und gastfreundlichen Menschen, guten Unterkünften und viel Natur. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen!
Wollt Ihr auf Safari gehen, aber Ihr noch nicht sicher, welches Reiseziel zum Alter und Reisestil Eurer Familie paßt, findet Ihr in unserem vollständigen Guide zur Safari mit Kindern einen Vergleich der besten Reiseziele, geeigneten Altersgruppen, Reisedauer und Unterkünfte.
Und dann sind da noch die Strände (Sansibar und andere), an denen deine Kinder gefahrlos ihre Füße ins Meer tauchen, Muscheln suchen und Sandburgen bauen können, während du am Hotelpool einen Cocktail trinken.
Willst du deine Kinder auf Tansania Safari mitnehmen? Deine Safari will ja dann perfekt geplant sein. In diesem Ratgeber gebe ich Profitipps von einer Mama auf Safari, die ihre eigenen Kinder auf Tansania Safari erfolgreich mitgenommen hat.

Kleidung und Ausrüstung für die Tansania Safari
Es gibt nur sehr wenig, was man auf eine Safari mitnehmen muss, und eine Tansania Safari bildet da keine Ausnahme.
Eine kleine Reisetasche mit einem Gewicht von 10 Kilo reicht aus, um alles mitzunehmen, was du auf Safari brauchst.
Für eine Tansania-Safari brauchst du keine Wanderschuhe, normale Turnschuhe reichen aus.
Bitte achte unbedingt der Auswahl der Farben auf Naturfarben wie beige, grün oder braun. Leuchtende Farben sind zu meiden, genauso wie dunkelblau und schwarz zum Schutz vor den TseTse-Fliegen. Die übertragen zwar die Schlafkrankheit nicht mehr, aber die Stiche (Pikse) können unangenehm sein.
Sonst reichen T-Shirts und kurze Hose tagsüber, Baumwolle ist besser als synthetische Textilien. Früh morgens hilft auch ein Fleece oder Sportjacke gegen die früh morgendliche Kälte. Abends lange Hose und langärmlige T-Shirts oder Hemden bzw. auch ein Fleece.
Alle Camps auf einer Tansania Safari gehören zum gehobenen Standard. Man braucht kein Moskitonetz mitzunehmen. Es ist in den Tented Camps so üblich, dass die Betten nicht mit Moskitonetzen ausgestattet sind. Schließlich wohnt man in einem Safarizelt, und das ganze Zelt gleich ja einem riesigen Moskitonetz. Die Nachtruhe wird garantiert nicht von Moskitos gestört.
Sonst ist bis eventuell eine Taschenlampe für die Camps nichts mitzunehmen. Reiseadapter, sogar Seife und Shampoo, gefiltertes Trinkwasser, Hand- und Badetücher… es ist alles im Zelt vorhanden, was Sie für einen komfortablen Aufenthalt brauchen. Bitte denken Sie an die Mitnahme eines dreipoligen Steckendosenadapters. Ihre Kamera-Akkus können Sie überall während Ihrer Reise aufladen.

Die Maasai auf deiner Tansania-Safari kennenlernen
Die traditionellen Massai in ihren farbenfrohen und bunten Trachten auf einer Safari im Norden Tansanias zu sehen, gehört zweifellos zu den Dingen, die man am meisten mit dem Erlebnis Safari verbindet.
Aber ist es wirklich ein empfehlenswertes Erlebnis?

Ja oder nein.
Das hängt davon ab, wo man sie trifft.
Es lässt sich nicht leugnen, dass es im Zeitalter des Massentourismus einige Maasai-Dörfer gibt, die buchstäblich davon leben, sich den Kameras der Touristen auszusetzen.
Und ich kann meinen Abscheu darüber nicht leugnen.
Das heißt aber nicht, dass es keine Möglichkeit gibt, einen würdigen und respektvollen Kontakt mit diesem faszinierenden Volk herzustellen.



Auf Nachtsafari in Tansania
Wenn dir es leisten kannst, würde ich dir auf jeden Fall eine Nachtsafari auf deiner Tansania Safari empfehlen.
Die Tiere, die man nachts entdeckt, sind ganz anders als die, die man tagsüber sieht, und auch in die Savanne zu gehen, komplett im Dunkeln und nur mit ein paar Scheinwerfern bewaffnet, ist ein ganz anderes und aufregendes Safari-Erlebnis.


Ist Tansania ein sicheres Reiseland?
Tansania ist noch ein vergleichbar sicheres Reiseland. Diebsstähle und (weit weniger!) Raubüberfälle sind noch kaum bekannt. Wir empfehlen trotzdem, dass du wertvolle Dokumente (wie z. B. Reisepässe, Reiseschecks, Kreditkarten usw.) vor deiner Abreise einscannst und du die eingescannte Kopie als Anhang an deine eigene E-Mail-Adresse schickst.

So stellst du sicher, dass du jederzeit bei Verlust oder Diebstahl auf eine sehr hilfreiche Kopie deiner Dokumente zugreifen kannst (was enorm praktisch für das Erstellen der Ersatzpapiere ist), ohne mit lästigen Papierkopien herumreisen zu müssen.
Weiterhin wichtig ist, keine Wertobjekte in Koffer einzupacken. Diebstähle am Flughafen sind leider nicht völlig unbekannt. Gerade elektronische Geräte werden bevorzugt aus nicht verschlossenen Koffern entwendet. Wertsachen wie Handys, Kameras, i-pads usw. gehören daher ausschließlich in dein Handgepäck.
Ist Tansania ein sicheres Reiseland?

Spenden auf Safari
Es ist nicht ungewöhnlich, dass du während deiner Tansania Safari von einem Schuldgefühl übermannt wirst.
Du sitzt bequem in einem komfortablen Auto auf dem Weg zu einer schönen Luxuslodge, während du durch Dörfer voller barfuß laufender, schmutziger Kinder fährst, die dich mit großen (wohl hungrigen?) Augen anschauen.
Da fragt man sich natürlich: Haben sie Hunger? Gehen sie zur Schule? Haben ihre Eltern Medizin, um sie zu heilen, wenn sie krank werden?
Die erste Erfahrung auf einer Safari in Afrika ist oft auch die erste Erfahrung mit der extremen Armut in Afrika, und darauf ist niemand jemals vorbereitet.
Aber überall Süßigkeiten und Buntstifte zu verteilen, ist nicht die Antwort, denn dieses Verhalten kann mehr Schaden anrichten als alles andere.
In diesem Artikel habe ich einen detaillierten Leitfaden darüber geschrieben, wie man auf einer Safari Dinge spenden kann, die wirklich sinnvoll sind.

Trinkgelder
Eventuelle Guides in Tansania, die dich auf den verschiedenen Aktivitäten und Pirschfahrten begleiten, erwarten für ihre Dienste als Naturführer ein entsprechendes Trinkgeld, das sich je nach deiner Zufriedenheit richten soll. Als angemessen betrachtet sind ca. 5 USD pro Person und Aktivität, was ich auch empfehle. Aber es kann natürlich ruhig etwas mehr sein!
Für deinen Guide sind 20 USD pro Tag und Gruppe ein gutes Trinkgeld. Für die Lodges und Camps sind 10 USD pro Tag und Gruppe ein gutes Trinkgeld.



Ist Tansania nicht zu überlaufen?
Heutzutage scheint alles überfüllt zu sein.
Die ehemals ruhigen Enklaven, in die sich nur wenige Touristen verirrt haben, werden im Zeitalter von Instragram von Horden von Touristen überrannt.
Etwas Ähnliches ist auch in Tansania passiert.
Wenn du also im August in die Serengeti fährst, wirst du garantiert nicht allein sein.
Das heißt aber nicht, dass es gar unmöglich ist, einen guten Teil der Touristen loszuwerden.
Du kannst zum Beispiel das Radio im Jeep ausschalten und die Tiere selbst suchen.
Oder weniger befahrene Gebiete der Parks erkunden. Der Norden der Serengeti ist zum Beispiel viel ruhiger als das Zentrum der Serengeti, selbst zur Zeit der großen Tierwanderung.
Und natürlich kannst du auch weniger offensichtliche Ziele wie Tarangire, den Arusha-Nationalpark und die Parks im Süden Tansanias wie Ruaha oder Nyerere einbeziehen, wo sich nur einen kleinen Teil der Touristenströme verirren, die jedes Jahr im Norden Tansanias auf Safari gehen.
Tipps, um eine intime Safari in Tansania zu garantieren.
Wo man auf Safari übernachten: in Lodges oder Tented Camps
Zweifellos in Camps.
Ein Safari Camp bietet die intime Erfahrung, völlig in die Natur einzutauchen, die dich von allen Seiten umgibt.
Eine Lodge bietet das nicht.
Eine Lodge ist ein Bauwerk aus festen Materialien. Lodges sind zu groß und zu laut, mit Speisesälen voller Menschen, die am Buffet essen…. nicht gerade meine Vorstellung von Ruhe und Frieden.

Und dann ist da noch die Umweltbelastung, die eine große Lodge oft mit sich bringt. Raubbau von Ressourcen, übermäßiger Wasserverbrauch, schlechte Abfallentsorgung… die Liste der Probleme, die mit zu großen Lodges in empfindlichen Ökosystemen verbunden sind, ist endlos.
Ein Camp hingegen ist eine mobile und flexible Struktur mit geringen ökologischen Auswirkungen.
Sie sind energieeffizienter, verbrauchen weniger Ressourcen und haben geringere Umweltauswirkungen.
Darüber hinaus zeichnen sich Serengeti Camps dadurch aus, dass sie mit der großen Tierwanderung mitgehen, was eine Lodge niemals tun könnte.
Tented Camp oder Lodge? Was ist die geeignete Unterkunft für mich?


Visum und Einreise für Tansania
Für Tansania braucht man ein Visum, welches 50 $ kostet. Den Antrag kann man bei Ankunft in Kilimanjaro Airport/Dar es Salaam/Sansibar gestellt werden oder online unter https://visa.immigration.go.tz/ einreichen.
Aktuell (2023) ist keine Corona bedingte Einreiseeinschränkungen für Tansania.
Mehr Infos liefert die Tansania Seite des Auswärtigen Amts.
Dieser Artikel erzählt alles, was Du wissen musst, um dein e-Visum für Tansania zu beantragen.
Brauchst du noch mehr Inspiration für deine Tansania Safari?
Wir bauen diesen Ratgeber ständig mit nützlichen Informationen aus, aber wir sind keineswegs fertig! Für fehlende Informationen helfen die Tansania Reisetipps von Franzi und Matthias aus Spontanumdiewelt weiter.
Häufige Fragen zur Planung einer Tansania-Safari
Wie viele Tage braucht man für eine Tansania-Safari?
Sieben Tage sind das sinnvolle Minimum für eine klassische Safari im Norden Tansanias. Zehn bis vierzehn Tage ermöglichen längere Aufenthalte in den wichtigsten Tierbeobachtungsgebieten, entspanntere Fahrtage und weniger Unterkunftswechsel.
Wann ist die beste Reisezeit für Tansania?
Für allgemeine Tierbeobachtungen eignet sich besonders die Trockenzeit von Juni bis Oktober. Die Kalbungszeit in Ndutu findet gewöhnlich zwischen Januar und März statt. Die nördliche Serengeti ist vor allem von Juli bis Oktober interessant.
Was kostet eine private Tansania-Safari?
Eine private Safari der Mittelklasse kostet häufig etwa 250 bis 400 US-Dollar pro Person und Tag. Die Reisezeit, die Auswahl der Unterkünfte, Parkgebühren, Inlandsflüge und die Anzahl der Reisenden können den Preis deutlich verändern.
Kann man Tansania mit Sansibar kombinieren?
Ja. Von Arusha und mehreren Flugplätzen in der Serengeti bestehen Flugverbindungen nach Sansibar. Nach einer Safari sind fünf bis sieben Nächte am Meer empfehlenswert.
Kann man die Große Migration ganzjährig sehen?
Die Herden befinden sich ganzjährig im Serengeti-Mara-Ökosystem, wechseln aber abhängig von Regen und Nahrungsangebot ihre Region. Die Reiseroute muss deshalb an den jeweiligen Reisemonat angepasst werden.
Was zeichnet eine private Safari aus?
Bei einer privaten Safari werden Fahrzeug, Guide und Tagesablauf nicht mit fremden Reisenden geteilt. Dadurch könnt Ihr mehr Zeit bei interessanten Tierbeobachtungen verbringen und die Route besser an Eure persönlichen Interessen anpassen.
Über die Autorin
Cristina Sanchez ist Gründerin von Natouralist und plant seit mehr als 20 Jahren individuelle Natur- und Safarireisen. Tansania gehört zu den wichtigsten Reisezielen von Natouralist.
Die Empfehlungen dieses Guides beruhen auf persönlichen Reisen, der langjährigen Zusammenarbeit mit tansanischen Fahrer-Guides, Camps und lokalen Partnern sowie auf der Planung privater Safaris für deutschsprachige Reisende.
Private Tansania-Safari mit Natouralist planen
Natouralist organisiert individuelle Tansania-Safaris mit privatem Fahrzeug und persönlichem Fahrer-Guide. Reisezeit, Serengeti-Regionen, Aufenthaltsdauer und Camps werden passend zu den gewünschten Tierbeobachtungen ausgewählt.
Wir versuchen nicht, möglichst viele Nationalparks in eine kurze Reise zu pressen. Stattdessen planen wir längere Aufenthalte, sorgfältig ausgewählte Lodges und Tented Camps sowie ausreichend Zeit für Tierbeobachtungen, ohne jedem anderen Fahrzeug hinterherzufahren.
Dabei legen wir besonderen Wert auf:
- private Fahrzeuge und flexible Tagesabläufe;
- kleine, gut gelegene Camps;
- erfahrene lokale Guides;
- mehrere Nächte in den wichtigsten Safarigebieten;
- Routen abseits der Touristenmassen;
- verantwortungsvolle und nachhaltige Safari-Erlebnisse.
Individuelle Tansania-Safari ansehen und anfragen
Wie die persönliche Reiseplanung abläuft, erklären wir unter So funktioniert die individuelle Planung mit Natouralist.
Offizielle und redaktionelle Quellen
Offizielle Quellen
- Tanzania National Parks Authority (TANAPA)
- Ngorongoro Conservation Area Authority (NCAA)
- Tanzania Immigration Services Department








