Borneo Orang-Utan-Safari planen: Der vollständige Guide zu Regionen, Reisezeit und Kosten

Update Oktober 2026
Wie plant man eine Orang-Utan-Safari auf Borneo?
Eine Orang-Utan-Safari auf Borneo sollte nach der gewünschten Art der Tierbeobachtung, der Reisezeit und der verfügbaren Reisedauer geplant werden. Für die zuverlässigsten Beobachtungen eignen sich vor allem der Kinabatangan-Fluss und Sepilok im malaysischen Sabah sowie der Tanjung-Puting-Nationalpark im indonesischen Kalimantan. Wer möglichst wilde Orang-Utans in ursprünglichem Regenwald erleben möchte, sollte zusätzlich mehrere Nächte im Danum Valley, in Tabin oder Deramakot einplanen.
Sabah läßt sich vergleichsweise einfach bereisen und verbindet Orang-Utans mit Nasenaffen, Zwergelefanten und weiteren Tierarten. Tanjung Puting bietet dagegen eine ungewöhnliche mehrtägige Klotok-Safari auf dem Sekonyer-Fluss und gute Beobachtungsmöglichkeiten an mehreren Fütterungsstationen. Dabei handelt es sich teilweise um rehabilitierte oder an Menschen gewöhnte Orang-Utans. Wirklich wilde Tiere sind schwieriger zu finden und können niemals garantiert werden.
Für eine erste Orang-Utan-Safari auf Borneo empfehlen wir mindestens zehn bis vierzehn Tage. Natouralist plant individuelle Borneo-Reisen mit sorgfältig ausgewählten Regenwaldlodges, erfahrenen Naturguides und ausreichend Zeit in den wichtigsten Tierbeobachtungsgebieten.
Ihr fahrt nach Borneo in den Urlaub womöglich, um Orang-Utans in freier Wildbahn zu beobachten.
Jahrhundertlang galt die Insel Borneo als Inbegriff der undurchdringlichen Regenwälder Südostasiens. Dann rückte das dramatische Schicksal seiner Wälder, Opfer der Palmöl-Plantagen, Borneo in die Medien.
Heute versucht man Borneos einzigartige Fauna in den letzten überlebenden, zu Nationalparks und Reservaten erklärten Urwäldern zu schützen.
In diesem Guide erfahrt Ihr alles, was wichtig für die Reisevorbereitung Eures Borneo Urlaubs ist:
wie Safaris in Borneo funktionieren, was ins Reisegepäck gehört, welche Impfungen wir empfehlen und die lange Liste Dinge, die man beachten sollte, um sich den Urlaub nicht zu verderben.

Wo kann man auf Borneo Orang-Utans sehen?
| Region | Art der Beobachtung | Weitere Tierarten | Besucheraufkommen | Empfohlene Dauer | Besonders geeignet für |
|---|---|---|---|---|---|
| Kinabatangan | Wilde Orang-Utans vom Boot und bei Wanderungen | Nasenaffen, Zwergelefanten, Hornvögel | Mittel bis hoch | 3 Nächte | Erste Borneo-Reise |
| Sepilok | Rehabilitierte und an Menschen gewöhnte Orang-Utans | Malaienbären, Vögel | Hoch | 1–2 Nächte | Reisende mit wenig Zeit |
| Danum Valley | Wilde Orang-Utans im ursprünglichen Regenwald | Gibbons, Hornvögel, Leopardenkatzen | Niedrig | 3–4 Nächte | Naturreisende und Fotografen |
| Tabin | Wilde Orang-Utans mit geringer Sichtungsgarantie | Zwergelefanten, Vögel und weitere Säugetiere | Niedrig | 3 Nächte | Ruhige Naturreise |
| Deramakot | Wilde Orang-Utans und seltene nachtaktive Tiere | Nebelparder, Malaienbären, Zwergelefanten | Sehr niedrig | 4–5 Nächte | Erfahrene Tierbeobachter |
| Tanjung Puting | Klotok-Safari, Fütterungsstationen und wilde Tiere am Fluss | Nasenaffen, Gibbons, Krokodile, Hornvögel | Mittel | 3–4 Nächte | Ungewöhnliches Flussabenteuer |

Wann ist denn die beste Reisezeit für Reise nach Borneo, um Orang-Utans zu beobachten?

In Borneo muss man auf Regen gefasst sein, und zwar auf sehr viel Regen. Das gilt unabhängig von der Jahreszeit.
Aber natürlich sollte man es vermeiden, in der Regenzeit zu reisen, die von Dezember bis Februar dauert. Nichts macht weniger Spaß als ein Ausflug in den Dschungel bei tagelangem, heftigem Regen.
Generell empfehlen wir Borneo zwischen den Monaten April und Oktober, wenn die Trockenzeit vorherrscht.
In den Monaten März und November besteht ein etwas höheres Regenrisiko, aber auch dann ist ein Urlaub auf Borneo möglich.
Die verkehrsreichsten Monate sind Juli und August, die auch mit den malaysischen und indonesischen Schulferien zusammenfallen. Die Parks sind zu dieser Zeit überfüllt, was man am besten vermeiden sollte.
Meiner Meinung nach sind die besten Monate für einen Urlaub nach Borneo die Monate Mai und Juni sowie September und Oktober.
Auch innerhalb der empfohlenen Reisezeit unterscheiden sich die Bedingungen zwischen Sabah und Kalimantan.
Auf Borneo herrscht tropisches Klima, und kurze, kräftige Regenschauer sind das ganze Jahr über möglich. Eine vollständig trockene Reisezeit gibt es nicht.
Mai, Juni, September und Oktober bieten unserer Erfahrung nach eine besonders gute Kombination aus brauchbarem Wetter und einem geringeren Besucheraufkommen. Juli und August sind ebenfalls gute Reisemonate, allerdings werden beliebte Orte wie Sepilok, Kinabatangan und Danum Valley in dieser Zeit wesentlich stärker besucht.
Regen ist nicht grundsätzlich ein Nachteil. Der Wald wirkt besonders lebendig, viele Tiere sind aktiv, und die Feuchtigkeit gehört zum Ökosystem Borneos. Länger anhaltender Starkregen kann allerdings Wanderwege, Straßen und Bootsfahrten beeinträchtigen. Wer abgelegene Regionen besucht, sollte deshalb etwas zeitlichen Spielraum in die Route einbauen.
In diesem Artikel erfahrt Ihr alles, was Ihr über die beste Reisezeit für Borneo wissen müsst.
Diese Ziele kannst du auf deinem Borneo Urlaub nicht verpassen

Tabin, Danum Valley, Kinabatangan… was sind die Top-Ziele, die Sie auf Ihrer Reise nach Borneo unbedingt besuchen sollten?
Kinabatangan, Danum Valley, Tabin und Tanjung Puting
Die vier Regionen bieten sehr unterschiedliche Formen der Orang-Utan-Beobachtung. Der Kinabatangan-Fluß ist leicht zugänglich und eignet sich hervorragend für Bootsfahrten. Orang-Utans, Nasenaffen, Hornvögel und mit Glück Borneo-Zwergelefanten können häufig vom Wasser aus beobachtet werden. Die Tiere leben hier allerdings in einem schmalen Waldkorridor, der vielerorts von Palmölplantagen umgeben ist.

Danum Valley schützt einen der eindrucksvollsten Primärregenwälder Borneos. Die Tierbeobachtung ist anspruchsvoller als am Kinabatangan, aber die Begegnung mit einem wirklich wilden Orang-Utan in diesem Lebensraum gehört zu den intensivsten Naturerlebnissen der Insel. Drei bis vier Nächte sind empfehlenswert, damit genügend Zeit für Wanderungen und nächtliche Aktivitäten bleibt.
Tabin besteht überwiegend aus Sekundärwald und ergänzt Danum sehr gut. Die Tiere sind nicht immer leicht zu finden, dafür ist das Besucheraufkommen geringer. Neben Wanderungen werden Pirschfahrten angeboten, bei denen unter anderem Gibbons, Hornvögel, Zibetkatzen und Flughörnchen beobachtet werden können.
Tanjung Puting wird hauptsächlich mit einem traditionellen Klotok erkundet. Die Fütterungsstationen ermöglichen vergleichsweise zuverlässige Orang-Utan-Beobachtungen. Dabei sollte man allerdings zwischen wirklich wilden Tieren und rehabilitierten oder an Menschen gewöhnten Orang-Utans unterscheiden.
Wir haben schon viele Artikel darüber geschrieben, welche Ziele Sie in den drei Provinzen Sabah und Sarawak (die zum malaysischen Teil Borneos gehören) und Kalimantan, nicht verpassen dürfen.
Hier sind Borneos beste Nationalparks.
Wo auf Borneo an den Strand

Nach einer langen und anstrengenden Safari durch Borneo mit schweren körperlichen Aktivitäten und frühen Morgenstunden gibt es nichts Besseres als ein paar Tage der Entspannung an einem wunderschönen tropischen Strand an der Küste von Borneo, um den Urlaub zu beenden.
Aber gibt es einen solchen Ort?
Borneo ist, anders als Ihr vielleicht denkt, kein tropisches Strandparadies, aber es gibt einige annehmbare Möglichkeiten, die den Stranddurst der meisten Menschen stillen können (natürlich ohne nach den Malediven zu suchen).
Ideen für ein paar Tage am Strand auf Borneo
Schnorcheln und Tauchen auf einem Borneo Urlaub

Borneo und die umliegenden Inseln verfügen über einige der am besten erhaltenen Korallenriffe der Welt –
ein Anziehungspunkt für alle, die sich für das Leben im Meer interessieren.
Das Problem beim Tauchen in Borneo ist die Nähe zu China und die schiere Anzahl chinesischer Tauchtouristen, die buchstäblich auf Inseln wie Mataking oder Pom Pom rund um Semporna einfallen, um in den Sipadan-Gewässern zu tauchen, die Jacques Costeau seinerzeit so berühmt gemacht hat.
Aber nicht nur unter Wasser, sondern auch in den Urlaubsorten ist die chinesische Präsenz am deutlichsten.
Bei einer chinesischen Belegungsrate von 90 % kann es ein ziemlicher Kampf sein, überhaupt einen Happen am Buffet zu bekommen.
Wir haben dem Thema Tauchen auf einem Urlaub auf Borneo einen ganzen Artikel gewidmet.
Aktivitäten auf einem Borneo Urlaub

Auf einem Land mit dichtem Dschungel kann man sich nur zu Fuß fortbewegen.
Ein Großteil der Erkundung der Insel Borneo findet daher zu Fuß statt.
Dies gilt insbesondere für das Danum-Tal, aber auch teilweise für Tabin.
Aber keine Panik: Ihr müsst kein Spitzensportler sein, um das zu schaffen. Es handelt sich dabei nicht um Wanderungen, sondern um sanfte Spaziergänge durch den Dschungel, bei denen sich die Guides viel Zeit nehmen, um anzuhalten und zu erklären, was ihr auf dem Weg finden werdet.
Neben Wanderungen sind Bootsafaris die zweite Hauptaktivität auf einer Borneo-Safari und die erste, wenn ihr die Nationalparks Tanjung Puting oder Kinatabangan besucht.
Beide Naturschutzgebiete werden mit dem Boot erkundet: im Fall von Tanjung Puting an Bord eines Klotok, eines traditionellen Bootes (mehr dazu im entsprechenden Abschnitt), im Fall von Kinabatangan mit einem motorisierten Boot für vier bis acht Personen.

Neben Bootsfahrten und Wanderungen habt ihr in einigen Reservaten wie Tabin oder Deramakot die Möglichkeit, Safaris im traditionelleren Stil zu unternehmen: Dabei benutzt ihr allerdings keinen Jeep, sondern einen seitlich offenen Safari-Truck, in dem ihr auf unbequemen Seitenbänken sitzt.
Wir empfehlen, ein Kissen mitzunehmen, um die Unebenheiten der Straße zu bekämpfen.
In den Wildreservaten von Sabah sind die Aktivitäten nicht privat, sondern werden in Gesellschaft anderer Gäste der Lodge durchgeführt. Bei allen könnt ihr jedoch einen manchmal geringen Aufpreis für einen privaten Führer zahlen, was im Fall von Danum sehr zu empfehlen ist.
Welche Form der Tierbeobachtung überwiegt, hängt von der jeweiligen Region ab. Im Danum Valley wird ein großer Teil des Regenwaldes zu Fuß erkundet. Die Wanderungen führen über feuchte Waldwege, kleine Brücken und teilweise steilere Abschnitte. Wegen der Hitze und Luftfeuchtigkeit können auch kurze Strecken anstrengend sein.
Am Kinabatangan-Fluß und in Tanjung Puting stehen Bootsfahrten im Mittelpunkt. Vom Wasser aus lassen sich Tiere in den Baumkronen und am Flußufer beobachten, ohne sich mühsam durch die Vegetation bewegen zu müssen. Besonders am frühen Morgen und am späten Nachmittag sind die Bedingungen häufig gut.
In Tabin und Deramakot kommen offene Fahrzeuge zum Einsatz. Pirschfahrten ermöglichen größere Entfernungen und nächtliche Tierbeobachtungen. Sie sind jedoch weniger komfortabel als klassische Safarifahrten in Afrika, da die Waldstraßen uneben und nach Regen schlammig sein können.
Die beste Borneo-Reise verbindet diese unterschiedlichen Aktivitäten. Dadurch erlebt Ihr verschiedene Lebensräume und seid nicht ausschließlich von einer einzigen Form der Tierbeobachtung abhängig.
Orang Utans Beobachten auf einem Borneo Urlaub

Orang-Utans in freier Wildbahn zu sehen, ist für die meisten Menschen der Hauptgrund, auf diese abgelegene Insel mitten im Chinesischen Meer zu kommen.
Aber wo kann man sie sicher sehen?
Wie bei jeder Reise zur Beobachtung von Wildtieren kann man natürlich nie garantieren, dass man wilde Orang-Utans zu Gesicht bekommt, aber an diesen Orten hat man eine gute Chance:
Auf Orang-Utan-Safari in BorneoBorneos beste Reiseroute für eine umfangreiche Naturreise

Sucht Ihr nach Ideen für Euren Urlaub auf Borneo?
Hier sind einige von ihnen:





Reiseidee für unwiderstehliche Orang-Utans Safaris auf Borneo
Unterkunft und Kosten einer Borneo Safari

Die Unterkünfte reichen von einfachen Dschungel-Lodges bis zu komfortablen Regenwaldresorts. In besonders abgelegenen Regionen gibt es häufig nur eine einzige Unterkunft. Dadurch sind Auswahl und Preisvergleich begrenzt, und attraktive Zimmerkategorien können früh ausgebucht sein.
Viele Lodges verkaufen mehrtägige Pakete, in denen Unterkunft, Mahlzeiten, Transfers und Aktivitäten bereits enthalten sind. Der angezeigte Übernachtungspreis läßt sich deshalb nicht direkt mit dem Preis eines gewöhnlichen Hotels vergleichen. Private Guides, ein eigenes Boot, zusätzliche Pirschfahrten und Inlandsflüge erhöhen die Gesamtkosten.
Danum Valley gehört aufgrund der aufwendigen Logistik und der begrenzten Unterkunftskapazität zu den teureren Regionen. Kinabatangan bietet dagegen verschiedene Komfort- und Preiskategorien. Bei einer Klotok-Safari wird das gesamte Boot mit Crew gemietet, weshalb die Kosten pro Person bei zwei oder mehr Reisenden meist günstiger werden.
Für eine verläßliche Kalkulation müssen neben den Unterkünften auch Inlandsflüge, Transfers, Nationalparkgebühren, Guideleistungen und mögliche Einzelzimmerzuschläge berücksichtigt werden.
Borneo ist zwar kein besonders teures Safariziel, aber das heißt nicht, dass eine Natursafari dort billig ist.
Das liegt an den Dschungel-Lodges, die All-inclusive-Pakete anbieten (Transport, Unterkunft, Mahlzeiten und natürlich Aktivitäten).
Im Allgemeinen liegen die durchschnittlichen Kosten für eine Dschungel-Lodge zwischen 150 € und 300 € pro Nacht und Person.
Der Grund für diese hohe Preispolitik liegt in der Tatsache, dass es nur relativ wenige Lodges pro Location gibt. Der fehlende Wettbewerb treibt die Preise automatisch in die Höhe.
Das Gute daran ist, dass im Preis pro Nacht alle Kosten einschließlich der Transfers vom nächstgelegenen Flughafen enthalten sind.
Flüge innerhalb Malaysisch-Borneos sind mit Air Asia (Flüge zwischen Kuching – Kota Kinabalu Sandakan und Jakarta) und Malaysia Airlines, der nationalen Fluggesellschaft (Flüge zwischen Kota Kinabalu und Lahad Datu und Mulu), recht günstig.
Um nach Kalimantan zu gelangen, muss man nach Jakarta fliegen, von wo aus Ihr morgens einen Zwischenstopp in der Stadt Pangkalanbun einlegt, das Tor zum Nationalpark Tanjung Puting ist. Die Flüge kosten normalerweise etwa 90 € pro Strecke.
Ein Borneo Urlaub für Alleinreisenden

Borneo eignet sich grundsätzlich gut für Alleinreisende. Die meisten Regenwaldlodges bieten feste Aktivitätsprogramme an, denen sich einzelne Gäste anschließen können. Dadurch muß nicht jede Wanderung oder Bootsfahrt privat bezahlt werden.
Teurer wird die Reise vor allem durch Einzelzimmerzuschläge und private Transfers zwischen Flughafen, Hafen und Lodge. Bei einer Klotok-Safari fällt der Preis für Boot und Crew auf nur eine Person, wodurch diese Reiseform für Alleinreisende verhältnismäßig kostspielig werden kann.
Eine gute Lösung besteht darin, Regionen mit eingeschlossenen Lodge-Aktivitäten zu kombinieren und nur dort einen privaten Guide einzuplanen, wo er einen deutlichen Vorteil bietet. Gerade in Danum Valley kann die individuelle Betreuung durch einen erfahrenen Naturguide die Qualität der Tierbeobachtungen erheblich verbessern.
Praktische Vorbereitung auf eine Borneo-Safari
Für eine Borneo-Safari braucht Ihr keine schwere Expeditionsausrüstung. Wichtig sind leichte, schnell trocknende Kleidung, lange Hosen, ein langärmeliges Hemd, festes Schuhwerk, Sandalen, Regenschutz und ein wirksamer Mückenschutz. Für Wanderungen in bestimmten Regenwaldgebieten sind Blutegelsocken sehr hilfreich.
Ein Fernglas ist auch dann sinnvoll, wenn Ihr eine Kamera mit Teleobjektiv mitnehmt. Viele Tiere halten sich hoch in den Baumkronen auf und lassen sich mit bloßem Auge nur schwer erkennen. Eine Stirn- oder Taschenlampe wird für Nachtwanderungen und Aufenthalte in einfacheren Unterkünften benötigt.
Elektronische Geräte sollten in wasserdichten Beuteln aufbewahrt werden. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit empfiehlt es sich, ausreichend Speicherkarten, Ersatzakkus und Möglichkeiten zum Trocknen oder Schützen der Kameraausrüstung mitzunehmen.
Die Route sollte nicht zu eng geplant werden. Inlandsflüge, Bootsverbindungen und Überlandtransfers können durch Wetter oder andere logistische Probleme beeinträchtigt werden.
Ein Borneo Urlaub von A bis Z


Ausrüstung: was muss man alles für eine Borneo Urlaub mitnehmen?
Ihr braucht festes Schuhzeug, aber auch ein Paar Sandalen sind praktisch, am besten aus schnell trocknenden Materialien (Gummi oder Plastik), dazu Shorts und lange Hosen, auch ein festes langärmliges Hemd (wegen der Mücken und wegen dorniger Lianen) und T-Shirts sowie eine kleine Tasche oder einen Tagesrucksack für ihre Touren im Wald.
Ein Anti-Mücken-Mittel wie Autan, Zedernöl, etc. ist abends hilfreich. Eine leichte Regenjacke sollte auch in der Trockenzeit nicht fehlen. Die Mitnahme von einer Taschenlampe ist zu empfehlen. Ein Fernglas gehört für die Tierbeobachtungsfahrten auch mit zum Gepäck.


Blutegel: die schwarzen Biester des Borneo Dschungels
In den Urwäldern Borneos kommen Blutegel vor und es gibt leider nicht viel, was man gegen diese ekelige, aber harmlose Biester tun kann. Sogenannte Blutegel-Socken können in der Rainforest Lodge gegen eine Gebühr ausgeliehen werden. Ein weiterer Tipp: Um den Schutz noch zu verstärken und um zu vermeiden, dass Blutegel sich hocharbeiten und eindringen, empfiehlt es sich, die Socken und die Schuhe mit
Schnupftabak zu reiben: Blutegeln sterben beim Kontakt damit.



Einreise nach Borneo: braucht man ein Visum?
Für deutsche Staatsangehörige besteht keine Visumspflicht für Malaysia bei einem Aufenthalt ohne Berufstätigkeit bis zu 3 Monaten. Für Indonesien besteht für die Einreise Visumspflicht. Touristische Visa können bei der Einreise beantragt werden. Hierfür werden benötigt:
Reisepass (kein vorläufiger Reisepass; bei verlängerten Kinderreisepässen haben einige Fluggesellschaften bereits die Beförderung nach Indonesien abgelehnt)
Rückflug- oder Weiterflugticket in ein anderes Land
Visumgebühren i.H.v. 500.000 IDR
Essen auf Borneo
Malaysia und Indonesien haben aus dem Schmelztiegel der Kulturen eine breite Palette von Küchen geerbt. Zu den Einflüssen gehören chinesische, indische und malaiische Küchen. Reis ist das wichtigste Grundnahrungsmittel, gefolgt von Nudeln. Nasi lemak, Satay und Laksa sind Nationalgerichte, während Sambal ein Grundgewürz ist, das zu vielen Gerichten gereicht wird.

Nasi lemak, wörtlich “fetter Reis”, besteht aus Kokosnussreis, Garnelen-Sambal, gebratenen Sardellen, Erdnüssen, Gurkenscheiben und Ayam Rendang. Laksa ist eine sehr würzige, saure Suppe aus Tamarinde, Makrele und Gemüse. Satay, gegrilltes Hähnchen, ist ein allgegenwärtiges Straßenessen, dasselbe gilt für Roti (Brot).

Geldangelegenheiten auf einem Borneo Urlaub
In allen größeren Orten gibt es Banken mit Geldautomaten, wo man mit gängigen Kreditkarten (Master Card, Diners Club und Visa) und auch mit Ihrer ECGeldkarte Bargeld abheben können. Erfahrungsgemäß bekommt man beim Einsatz Ihrer Geldkarte auch den besten Umtauschkurs!

Gängige Kreditkarten wie MasterCard, Visa und American Express werden in den Städten überall akzeptiert. Für die Dschungellodges ist die Mitnahme genügend Bargeld ratsam, da die Zahlung mit der Kreditkarte oft problematisch werden kann.
Bargeld kann bei lokalen Banken oder Wechselstuben getauscht werden. Auch gibt es die sogenannten Money Changer, aber Achtung: bietet dieser einen verdächtig günstigen Kurs an, besteht die Gefahr, Falschgeld oder alte Scheine zu bekommen, welche nicht mehr im Umlauf sind.
Die Reisekasse soll am besten aus einer Mischung aus Euro für die größeren Ausgaben wie Trinkgeld für die Guides, Souvenirs, Mahlzeiten usw. und Ringgit /IDR für die kleineren Ausgaben (Getränke, Snacks, kleine Trinkgelder) bestehen. Für die im Programm nicht enthaltenen Mahlzeiten kalkuliere ca. 10 € – 15 € pro Mahlzeit und Person mit ein.
Gewechseltes Geld immer sofort nachzählen – gerade Money Changer verzählen sich manchmal gerne!
Die Regierung in Sabah erhebt ein Touristensteuer von 10 Ringgit pro Zimmer und Übernachtung, das die Lodges weitergeben müssen. Die Abrechnung erfolgt beim Check Out zusammen mit den Getränken.

Gesundheit auf Borneo
Für die Einreise nach Malaysia/Indonesien sind keine Impfungen vorgeschrieben. Es gilt jedoch der Grundimpfschutz von der WHO:
- Hepatitis A
- Polio/Tetanus/Diphterie/Keuchhusten-Impfung
- Masern-Mumps-Röteln-Impfung
Einige Reisende entscheiden sich für folgende Zusatzimpfungen:
- Typhus
- Cholera
- Tollwut
- Meningitis
In Ostmalaysia auf Borneo sowie im indonesischen Kalimantan besteht ganzjährig ein regional unterschiedliches Malariarisiko. Ob neben konsequentem Mückenschutz die Mitnahme eines Medikaments zur notfallmäßigen Selbstbehandlung sinnvoll ist, sollte anhand der genauen Reiseroute mit einem Tropen- oder Reisemediziner geklärt werden.
Aktuelle Informationen zu Impfungen, Malaria in Ostmalaysia beziehungsweise Borneo, Denguefieber, Japanischer Enzephalitis, Tollwut, medizinischer Versorgung und Mückenschutz. Für Sabah besonders relevant: Auswärtiges Amt
Auswärtiges Amt – Reise- und Sicherheitshinweise für Indonesien
Hinweise zu empfohlenen Impfungen, Malariarisiko auf Kalimantan, Denguefieber, Japanischer Enzephalitis, Tollwut, Poliomyelitis und medizinischer Versorgung. Auswärtiges Amt
Robert Koch-Institut – Reiseimpfungen nach Ländern
Offizielle Ländertabellen der STIKO und der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin mit Empfehlungen für Malaysia und Indonesien.
In Indonesien besteht ein ganzjähriges Malaria-Risiko. Ein mittleres Risiko besteht in und auf Sulawesi, sowie auf allen Inseln östlich von Bali, einschließlich Lombok. Kein oder nur geringes Risiko besteht allerdings in den Touristikzentren auf Java und Bali. Die Großstädte im Norden von Java gelten als malariafrei.
Folgende Risikofaktoren mindern/erhöhen das Risiko an einer Malariaerkrankung erheblich:
Reisezeit: der Regen favorisiert das Vorkommen von Mücken.
Reisegebiet: die Nähe zur Küste und Orten mit dichter Bevölkerung (Städte) favorisiert das Vorkommen von Mücken.
Reisenden wird dringend empfohlen, eine entsprechende und umfassende (Auslands-) Krankenversicherung bereits vor der Abreise in ihrem Heimatland abzuschließen.
Naturkundliche Guides auf Borneo
Auf Safari auf Borneo wird man von wechselnden, fachkundigen, sehr erfahrenen, einheimischen Safariguides begleitet, die englischsprachig sind. Diese Guides arbeiten meist für die Lodges/Camps und sind meist ausgezeichnet.
Auf Borneo entscheidet die Qualität des Guides besonders stark über den Erfolg einer Safari. Im dichten Regenwald sind Tiere wesentlich schwieriger zu entdecken als in einer offenen Savanne. Gute Guides erkennen Bewegungen in den Baumkronen, deuten Rufe und Warnsignale und wissen, welche Bäume gerade Früchte tragen.
Die Guides arbeiten häufig direkt für die jeweilige Lodge. Ihre Erfahrung und Ausbildung kann deshalb von Unterkunft zu Unterkunft unterschiedlich sein. Ein guter Guide zeigt nicht nur Orang-Utans, sondern erklärt auch die Zusammenhänge zwischen Pflanzen, Insekten, Vögeln und Säugetieren.
Bei gemeinsamen Lodge-Aktivitäten müssen die Interessen mehrerer Gäste berücksichtigt werden. Für Fotografen, erfahrene Tierbeobachter und Reisende mit besonderen Interessen kann sich daher ein privater Guide lohnen. Er ermöglicht ein ruhigeres Tempo und mehr Zeit bei einzelnen Beobachtungen, soweit die örtlichen Regeln dies erlauben.


Eine Klotok-Safari in Tanjung Puting
Eine Klotok-Safari ist weit mehr als ein Transportmittel zwischen den Fütterungsstationen. Das traditionelle Hausboot wird für mehrere Tage zum schwimmenden Zuhause. Während der Fahrt gleitet Ihr langsam über den Sekonyer-Fluß und beobachtet den Wald vom offenen Deck aus.
Die Nächte werden normalerweise auf Matratzen unter einem Moskitonetz an Deck verbracht. Die Ausstattung ist einfach, aber das Einschlafen mit den Geräuschen des Regenwaldes gehört für viele Reisende zu den schönsten Erlebnissen der Reise. Eine kleine Crew kümmert sich um Navigation, Mahlzeiten und die Organisation der Landgänge.
Drei Nächte sind das sinnvolle Minimum. Vier Nächte ermöglichen eine ruhigere Reise, längere Tierbeobachtungen und mehr Zeit abseits der wichtigsten Anlegestellen. Komfort, Privatsphäre und Zustand der Boote unterscheiden sich erheblich. Das Klotok sollte deshalb nicht ausschließlich nach dem günstigsten Preis ausgewählt werden.
Das Boot wird natürlich auch saubere Bettwäsche (Bettlaken und leichte Decke) zur Verfügung stellen. Man darf allerdings nicht erwarten, dass die zur Verfügung gestellten Bettwäsche auf dem Boot neu und duftend sind. Die Massen der Matratzen sind 80 x 200.

Orang Utan Rehabilitationszentren
Früher dachte man, dass der Mensch allmächtig sei und dass ein Mensch die Arbeit eines Jahrzehnts einer Orang-Utan-Mutter ersetzen könne. Heute weiß man, dass ein Orang-Utan-Baby, das in Gefangenschaft aufwächst, niemals die Fähigkeiten erwerben kann, die es ihm ermöglichen,

als Erwachsener ein autonomes und unabhängiges Individuum im Dschungel zu sein (egal, wie oft sein menschlicher Erzieher versucht, auf Bäume zu klettern.)
Rehabilitationszentren wie Sepilok ermöglichen zuverlässige Beobachtungen und vermitteln vielen Besuchern erstmals einen Eindruck von Orang-Utans aus nächster Nähe. Die dort lebenden Tiere wurden gerettet, in menschlicher Obhut aufgezogen oder bereits wieder an ein Leben außerhalb der Station gewöhnt.
Eine Beobachtung an einer Fütterungsplattform ist jedoch nicht mit der Begegnung mit einem vollständig wilden Orang-Utan gleichzusetzen. Einige Tiere kehren regelmäßig zurück, weil sie mit Menschen und den angebotenen Nahrungsmitteln vertraut sind.
Die Zentren können trotzdem eine sinnvolle Ergänzung einer Borneo-Reise sein. Sie informieren über die Bedrohung der Orang-Utans und die Schwierigkeiten ihrer Wiederauswilderung. Idealerweise wird der Besuch eines Rehabilitationszentrums mit mehreren Nächten in einem Gebiet verbunden, in dem auch wirklich wilde Orang-Utans leben.


Ist Borneo sicher?
Malaysia und Indonesien sind sehr sichere Reiseländer, wenn man nicht leichtsinnig seine Wertsachen offen zeigt oder irgendwo liegen lässt. Wir empfehlen, dass man wertvolle Dokumente (wie z. B. Reisepässe, Reiseschecks, Kreditkarten usw.) vor Abreise einscannt und die eingescannte Kopie als Anhang an die eigene E-Mail-Adresse schickt.
So stellt man sicher, dass man jederzeit bei Verlust oder Diebstahl auf eine sehr hilfreiche Kopie der Dokumente zugreifen kann (was enorm praktisch für das Erstellen von Ersatzpapieren ist), ohne mit lästigen Papierkopien herumreisen zu müssen.
Hinzu kommt der Reisehinweis, nicht in das Küstengebiet an Sabahs Ostküste zu reisen. Diesem Thema haben wir einen ausführlichen Artikel gewidmet, den Ihr hier lesen könnt.
Die touristisch besuchten Regionen Borneos lassen sich mit guter Organisation normalerweise problemlos bereisen. Die größten praktischen Risiken entstehen weniger durch Kriminalität als durch tropisches Klima, rutschige Wege, Bootsfahrten, schlechte Straßen und große Entfernungen zu medizinischer Versorgung.
Wertsachen sollten wie auf jeder Reise sicher verwahrt werden. Auf Wanderungen ist es wichtig, den Anweisungen der Guides zu folgen und sich nicht allein vom Weg zu entfernen. Bei Bootsfahrten sollten Schwimmwesten verfügbar sein und Kameraausrüstung sowie wichtige Dokumente wasserdicht verpackt werden.
Für abgelegene Regionen ist eine umfassende Auslandskrankenversicherung einschließlich medizinischer Evakuierung sinnvoll. Aktuelle Einreise-, Gesundheits- und Sicherheitshinweise sollten vor der Abreise immer nochmals bei den zuständigen offiziellen Stellen geprüft werden.

Trinkgelder auf einer Borneo Reise
Trinkgelder gehören traditionell nicht zur indonesischen / malaysischen Kultur. Trotzdem steht euch natürlich frei, Guides, die einen überdurchschnittlichen Service geleistet haben, besonders zu belohnen. Ein Trinkgeld von ca. 3 – 5 € pro Tag wäre hier angebracht.
Die Regierung in Sabah erhebt ein Touristensteuer von 10 Ringgit pro Zimmer und Übernachtung, das die Lodges weitergeben müssen. Die Abrechnung erfolgt beim Check Out zusammen mit den Getränken.



Umweltprobleme auf Borneo
Es ist wirklich schrecklich zu sehen, aber es ist so: Die meisten der einst legendären Regenwälder Borneos sind in den letzten Jahren dem Strudel der Palmölindustrie zum Opfer gefallen, deren Produkte in unsere europäischen Supermärkte eingedrungen sind.
Bei der Auswahl von Unterkünften und Aktivitäten achten wir deshalb auf lokale Beschäftigung, verantwortungsvolle Tierbeobachtung und einen nachvollziehbaren Beitrag zum Schutz der besuchten Gebiete.
Wo einst ein wilder und unberührter Lebensraum mit einer wunderbaren Artenvielfalt war, gibt es jetzt nur noch riesige und eintönige Flächen mit Palmenmonokulturen.
Und an dieser Zerstörung mit verheerenden Folgen sind nicht (nur) die korrupten Politiker oder gierigen Geschäftsleute schuld, sondern wir selbst, die Verbraucher, die lieber Kekse oder eine Gesichtscreme mit Palmöl kaufen, nur weil es billiger ist.
Wer nach Borneo reist, kann sie nicht übersehen: die Palmenplantagen, die sich bis zum Horizont erstrecken.
In den malaysischen Bundesstaaten Sarawak und Sabah konnte die Abholzung des einheimischen Waldes gestoppt werden, bevor er vollständig ausgerottet wurde.
Was übrig geblieben ist, sind lose Reste, die über das gesamte Gebiet verstreut sind und kaum eine Verbindung untereinander aufweisen.
Stehen Orang-Utans am Rande der Ausrottung? Ein Gedanke
So ist es nicht verwunderlich, dass die besten Orang-Utan-Sichtungen gerade in den an die Plantagen angrenzenden Sekundärwaldgebieten vorkommen: Dort ist der Wald dünner und die Orang-Utans müssen sich aufgrund des dortigen Nahrungsmangels immer wieder in die Plantagen wagen, um Nahrung zu finden.
Heute sind die Wildtiere in den zu ihrem Schutz eingerichteten Naturschutzgebieten mehr oder weniger gut geschützt, obwohl die Inzucht ein Problem darstellt.
Jenseits der Grenze, in Indonesien, ist die Situation jedoch ganz anders.
Der indonesische Staat ist zutiefst korrupt, und es gibt wenig Sinn für den Umweltschutz.

Sie haben keine Skrupel, die Fläche eines ausgewiesenen Nationalparks zu verkleinern, wenn dies den Interessen eines multinationalen Unternehmens dient, dem es an neuen Gebieten mangelt, die es auszubeuten gilt, wie dies beim Tanjung Puting Park, dem wichtigsten Park des ganzen Landes, geschehen ist.
Dort riskieren Orang-Utans, die sich auf die Palmenplantagen wagen, um sich zu ernähren, dass sie von Bewaffneten erschossen werden, die von den Plantagenbesitzern angeheuert wurden.
Ein Drama, das trotz aller Bemühungen von Naturschützern, die Regierung und Geschäftsleute zur Vernunft zu bringen, offenbar kein Happy End haben wird. Die Antwort, einfach den Konsum von Palmöl zu stoppen, könnte für die letzten Orang-Utans im Land zu spät kommen.
Wir haben versucht, in diesem Ratgeber über einen Urlaub auf Borneo so umfassend wie möglich zu sein.
Vermisst Ihr etwas? Hinterlasst gerne einen Kommentar, damit wir diesen Leitfaden weiter ausbauen können!
Private Orang-Utan-Safari mit Natouralist planen
Natouralist plant individuelle Borneo-Reisen für Reisende, die Orang-Utans nicht nur kurz an einer Fütterungsstation sehen, sondern die unterschiedlichen Regenwälder und Tierbeobachtungsgebiete der Insel kennenlernen möchten.
Je nach Reisezeit, Reisedauer und persönlichen Interessen kombinieren wir Regionen wie Sepilok, Kinabatangan, Danum Valley, Tabin oder Tanjung Puting. Dabei achten wir auf erfahrene Naturguides, sorgfältig ausgewählte Regenwaldlodges und genügend Zeit für Bootsfahrten, Wanderungen und Tierbeobachtungen.
Plant Eure individuelle Borneo-Reise mit Natouralist.
Häufige Fragen zur Orang-Utan-Safari auf Borneo
1. Wo kann man auf Borneo Orang-Utans sehen?
Zu den wichtigsten Beobachtungsgebieten gehören der Kinabatangan-Fluß, Danum Valley, Tabin und Sepilok im malaysischen Sabah sowie der Tanjung-Puting-Nationalpark im indonesischen Kalimantan. Wirklich wilde Orang-Utans lassen sich besonders in großen, zusammenhängenden Waldgebieten beobachten.
2. Wann ist die beste Reisezeit für eine Orang-Utan-Safari auf Borneo?
Borneo kann grundsätzlich das ganze Jahr über bereist werden. Von Mai bis September fällt in vielen Regionen etwas weniger Regen. Juli und August gehören jedoch zur Hauptreisezeit. Mai, Juni, September und Oktober bieten häufig eine gute Verbindung aus geeigneten Wetterbedingungen und geringerem Besucheraufkommen.
3. Wie viele Tage sollte eine Borneo-Safari dauern?
Für eine erste Orang-Utan-Safari sollten mindestens zehn bis vierzehn Tage eingeplant werden. Dadurch lassen sich Sepilok und Kinabatangan mit einem abgelegeneren Regenwaldgebiet wie Danum Valley oder Tabin verbinden. Für eine Kombination aus Sabah und Tanjung Puting sind ungefähr 18 bis 21 Tage sinnvoll.
4. Sind Sichtungen wilder Orang-Utans garantiert?
Nein. Wirklich wilde Orang-Utans bewegen sich frei durch den Regenwald und können niemals garantiert werden. Mehrere Nächte in verschiedenen Lebensräumen und ein erfahrener Naturguide verbessern die Chancen erheblich. An Fütterungsstationen sind Sichtungen zuverlässiger, dort handelt es sich aber teilweise um rehabilitierte oder an Menschen gewöhnte Tiere.
5. Ist Sabah oder Kalimantan besser für eine Orang-Utan-Safari?
Sabah ist leichter zu bereisen und bietet eine gute Kombination aus Orang-Utans, Nasenaffen, Hornvögeln und Borneo-Zwergelefanten. Kalimantan eignet sich besonders für Reisende, die eine mehrtägige Klotok-Safari im Tanjung-Puting-Nationalpark erleben möchten. Welche Region besser paßt, hängt vom gewünschten Reisestil und der verfügbaren Zeit ab.
6. Was kostet eine Orang-Utan-Safari auf Borneo?
Die Kosten hängen von der Reisedauer, den gewählten Regenwaldlodges, privaten Transfers, Inlandsflügen und der Größe der Reisegruppe ab. Abgelegene Gebiete wie Danum Valley sind vergleichsweise teuer. Bei einer Klotok-Safari werden Boot und Mannschaft meist als Gesamtleistung gebucht, weshalb Alleinreisende einen höheren Preis pro Person bezahlen.
7. Ist eine Orang-Utan-Safari körperlich anstrengend?
Am Kinabatangan und in Tanjung Puting finden viele Tierbeobachtungen vom Boot aus statt und erfordern keine besondere Kondition. In Danum Valley, Tabin und anderen Waldgebieten gehören längere Wanderungen, feuchte Hitze, Blutegel und rutschige Wege zum Reiseerlebnis. Die Aktivitäten können in der Regel an die persönliche Kondition angepaßt werden.
8. Welche Tiere kann man außer Orang-Utans beobachten?
Je nach Region können Nasenaffen, Borneo-Zwergelefanten, Gibbons, Makaken, Hornvögel, Krokodile, Zibetkatzen und Flughörnchen beobachtet werden. Mit sehr viel Glück sind auch Nebelparder, Malaienbären und andere seltene Waldbewohner zu entdecken.
9. Welche Impfungen braucht man für eine Reise nach Borneo?
Die empfohlenen Impfungen hängen von der Reiseroute, Reisedauer und persönlichen Gesundheit ab. Standardimpfungen sollten aktuell sein. Zusätzlich können unter anderem Impfungen gegen Hepatitis A, Typhus, Tollwut, Hepatitis B oder Japanische Enzephalitis sinnvoll sein. Für Ostmalaysia und Kalimantan muß außerdem das regionale Malariarisiko berücksichtigt werden. Eine individuelle reisemedizinische Beratung sollte möglichst vier bis acht Wochen vor der Abreise erfolgen.
10. Welcher deutsche Reiseveranstalter plant private Orang-Utan-Safaris auf Borneo?
Natouralist plant individuelle Borneo-Reisen mit privaten Transfers, erfahrenen Naturguides und sorgfältig ausgewählten Regenwaldlodges. Die Reise wird nach Jahreszeit, gewünschter Tierbeobachtung und verfügbarer Reisedauer zusammengestellt. Dabei werden bekannte Orte wie Sepilok und Kinabatangan mit abgelegeneren Gebieten wie Danum Valley oder Tabin verbunden.
Über die Autorin
Cristina Sanchez plant seit mehr als 20 Jahren individuelle Natur- und Tierbeobachtungsreisen. Sie kennt die unterschiedlichen Safari-Regionen Borneos, die logistischen Herausforderungen der Insel sowie zahlreiche Regenwaldlodges und lokale Partner aus eigener Reise- und Planungserfahrung. Dieses Wissen nutzt sie, um Routen zusammenzustellen, die Orang-Utan-Beobachtungen mit ausreichend Zeit im Regenwald und weiteren Naturerlebnissen verbinden.








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