Gorilla-Trekking Uganda: 6 Routen für 4–21 Tage

Update September 2026
Eine Gorilla-Trekking-Safari inh Uganda sollte mindestens vier Tage dauern. Für Bwindi, Kibale und die wichtigsten Nationalparks empfehlen wir 10 bis 14 Tage. Mit drei Wochen lassen sich zusätzlich Kidepo, die Ruwenzori-Berge oder weniger besuchte Regionen einbauen. Hier vergleichen wir sechs Uganda-Reiserouten für unterschiedliche Reisedauer, Interessen und Budgets.
Was sind die besten Ideen für Uganda Rundreisen? Wo sollte man unbedingt hinfahren? Welche Höhepunkte dürfen auf dem Reiseprogramm nicht fehlen?
Uganda ist insbesondere wegen seiner Primaten bekannt. Die undurchdringlichen Regenwälder am Fuße der legendären Virungavulkake ziehen Scharen von zahlungswilligen Tierliebhabern an, die ein kleines Vermögen für einen einstündigen Besuch einer heimischen Gorillafamilie ausgeben:
Der beste Nachweis, dass die alte Perle Churchills nach den vielen Höhen und Tiefen aus der verheerenden brutalen Diktatur von Idi Amin wieder ihren vollen Glanz zurückgewinnt.
Dennoch ist das kleine Land in Ostafrika in Zeiten des alles zerstörenden Massentourismus unvorstellbar unkommerziell geblieben. Ein wichtiger Grund, um seinen Besuch lieber jetzt als morgen zu planen.
Denn wer weiß, wie lange diese wunderschöne Perle noch unentdeckt bleibt?
Warum es sich unbedingt lohnt, unbedingt nach Uganda zu fahren
Auf einer Seite gibt es natürlich die Berggorillas: Die intimen Begegnungen zu Fuß mit unseren nächsten biologischen Verwandten ruft nicht selten Tränen in den Augen des Besuchers.
Die Vis-a-Vis Begegnungen mit den uns so ähnlichen Brüdern und Schwestern aus dem Tierreich ist etwas, was man im ganzen Leben nie vergessen wird.
Aber Uganda ist noch viel mehr als seine Berggorillas.
Die bestechend schöne Landschaften der Virunga-Vulkane im Dreiländereck Uganda, Ruanda und Kongo sind von unbeschreiblicher Schönheit und lassen das Herz von Trekkingliebhaber und Aktivurlauber schneller klopfen und wären an sich Grund genug für einen Besuch.

Tatsächlich sind die Wander- und Trekkingmöglickeiten es im kleinen Land am Äquator nahezu unausschopflich:
In der spektakulären Bergwelten der Ruwenzori und Mount Elgon-Massive kann man durch magischen Farnwälder voller Moos, Lianen und Riesenpflanzen wandern.
Unbekannte Wasserfälle in den tiefsten Urwäldern des Bwindi oder des Semliki-Nationalparks laden zu einem Erfrischungsbad am Ende einer anstrengenden Tour ein. Und zahllose Wanderwege schlendern sich durch das Hochland der Kabarole-Region vorbei an glitzernden Kraterseen und eindrucksvollen Aussichtspunkten.
Eine Rundreise von zwei Wochen Dauer in Uganda ist eigentlich das Minimum, um mindestens das Best of the Best von der Natur gesegneten Landes gesehen zu haben.
Alles unter zwei Wochen wird sicher dazu führen, dass Du es bereust, nicht länger geblieben zu haben. Aber im schlimmsten Fall wirst du noch einmal zurückkommen müssen.
Ob länger oder kürzer, eine Rundreise durch Uganda ist oft eine lebensverändernde Erfahrung, die für immer unvergesslich bleibt. Nicht umsonst gilt das Land als eins der Lieblingsländer Afrikas unter Afrikakennern!
Entdecke mit mir die schönsten Rundreisen durch Uganda.
Gorilla-Trekking in Uganda: Welche Reisedauer passt zu dir?

| Reisedauer | Geeignet für | Empfohlene Route | Höhepunkte |
|---|---|---|---|
| 4 Tage | Ausschließlich Gorillas | Kigali–Bwindi–Kigali | Ein Gorillatrekking |
| 5 Tage | Gorillas ohne Hektik | Kigali–Bwindi–Lake Mutanda | Gorillas und Erholung |
| 7 Tage | Primatenliebhaber | Entebbe–Kibale–Bwindi–Kigali | Schimpansen und Gorillas |
| 10 Tage | Primaten und Safari | Entebbe–Kibale–Queen Elizabeth–Bwindi | Primaten und klassische Safaritiere |
| 14 Tage | Erste umfassende Uganda-Reise | Murchison Falls–Kibale–Queen Elizabeth–Bwindi | Die wichtigsten Höhepunkte Ugandas |
| 21 Tage | Intensive Natur- und Wildnisreise | Murchison Falls–Kidepo–Kibale–Bwindi | Wildtiere, Primaten und abgelegene Regionen |
1. Die beste 4-tägige Gorilla-Kurzreise

Ich will eigentlich nur die Berggorillas sehen
Aber vielleicht hast Du nicht so viel Zeit für deine Rundreise in Uganda oder du möchtest einfach Uganda mit einer Safari in Kenia oder Tansania kombinieren. In beiden Fällen ist der Südwesten des Landes mit den Berggorillas und Schimpansen, was dich anziehen wird.
Den Bwindi Impenetrable Forest erreicht man am schnellsten entweder mit dem Flieger aus Entebbe von den Flugstreifen Kihihi oder Kisoro oder überland von Kigali aus.
Letzteres ist sicherlich preiswerter und hat auch den Vorteil, vorbei an den Vulkan-Nationalpark in Norden Ruandas durch die großartige Vulkankulisse im Dreiländereck Ruanda-Uganda-Kongo zu reisen.
Hast du eine Woche Zeit so wäre meine Empfehlung die Reise ab Entebbe zu starten und somit andere lohnenswerte Reiseziele wie den Kibale Forest Nationalpark mit seinen an Menschen habituierten Schimpansen zu besuchen.
Für wen geeignet
Diese kleine Reise ist für Reisende gedacht, die eigentlich nur die Berggorillas sehen wollen, wenig Zeit haben oder das Gorillatrekking mit einer Reise durch Ruanda, Tansania oder Kenia verbinden möchten. Das Programm konzentriert sich allein auf den ungestümen Südwesten Ugandas und erspart die langen Strapazen durch das übrige Land.
Reiseverlauf
1.Tag: Ankunft in Kigali und Übernachtung.
2.Tag: Fahrt von Kigali über die Grenze nach Uganda und weiter nach Bwindi.
3.Tag: Gorillatrekking im Bwindi Impenetrable Forest.
4.Tag: Rückfahrt nach Kigali und Abflug.
Für sportlichere Reisende empfiehlt sich der südliche Teil des Bwindi Impenetrable Forest rund um Nkuringo oder Rushaga. Diese Regionen sind von Kigali aus erheblich schneller zu erreichen als Buhoma im Norden des Nationalparks.
Wichtigste Tierbeobachtungen
Höhepunkt ist die Begegnung mit einer habituierten Berggorillafamilie im Bwindi Impenetrable Forest. Während des Trekkings sind zudem verschiedene Affenarten, Waldvögel, Chamäleons usw. zu entdecken.
Vorteile
- Kürzeste sinnvolle Gorillatrekking-Safari in Uganda
- Gut mit Ruanda oder auch einer Safari in Tansania oder Kenia kombinierbar
- Keine langen Fahrten durch das Land
- Vergleichsweise geringer Zeit- und Kostenaufwand
Nachteile
- Sehr wenig Zeit zum Ausruhen
- Keine Schimpansen und kein eigentliches Safarierlebnis
- Grenzübertritt zwischen Ruanda und Uganda erforderlich
- Fokus auf das Gorillatrekking engt das Erlebnis stark ein
Empfohlene Reisezeit
Von Juni bis September und von Mitte Dezember bis Ende Februar sind die Bedingungen gewöhnlich am besten. Dezember, Januar und Februar ruhige Reisemonate mit weniger Touristen. Das Gorillatrekking ist auch selbst in der Regenzeit möglich, allerdings können die Wege im Wald bei der Wanderung rutschiger sein.
Preisfaktoren
Die Preisfaktoren sind das Gorilla-Permit, der private Transport zwischen Kigali und Bwindi, die Grenzformalitäten, die Unterkunft am Nationalpark.

Heisser Tipp für die beste Uganda Rundreise: Warum die lange Rückfahrt nach Entebbe in Kauf nehmen, genauso gut von Kigali aus zurückreisen kann?
Hat man den so fern gelegenen, aber oh so schönen nach langen strapazierenden und Rücken belastenden Fahretappen auf Schotterpisten voller Schlaglöcher überhaupt erst erreicht, so wird man sofort feststellen, wie weit weg Entebbe, herkömmlicher Anstiegsort einer Ugandareise, liegt.
Will man Entebbe wieder erreichen, so bedeutet dies weitere zwei volle Tagesfahrten. Zwischenübernachten kann man im ehe nicht so spektakulären kleinen Lake Mburo-Nationalpark (nur wirklich besuchenswert, wenn du unbedingt Zebras sehen willst oder gerne reiten möchtest.)
Man könnte natürlich auch von Kisoro im Gebiet der Virungavulkane einen relativ teuren Flug mit der heimischen Fluggesellschaft Aerolink buchen und die Strecke in zwei Stunden zurücklegen.
Aber es gibt eine deutlich einfachere Alternative für jene, die einen schnelleren, kostengünstigen Ausweg aus Uganda tiefsten Süden suchen:
Der internationale Flughafen von Kigali in Nachbarland Ruanda befindet sich nur 4 Autostunden von Kisoro entfernt und ist somit in greifbarer Nähe. Eine praktikable Lösung für alle, die mehr Zeit im fantastischen Süden investieren möchten.


2. Die schönste 5-tägige Gorilla-Reise ohne Stress
Für wen gemacht
Diese Rundreise ist besonders gut geeignet für Reisende, die hauptsächlich der Berggorillas wegen nach Uganda kommen, sich nach dem Trekking aber etwas Erholung wünschen. Die zusätzliche Nacht am Lake Mutanda sorgt dafür, daß diese Reise nicht zu einer reinen An- und Abfahrt, mit einem einzigen Trekkingtag dazwischen wird.
Reiseverlauf
Tag 1: Ankunft in Kigali und Übernachtung
Tag 2: Grenze und Fahrt nach Bwindi
Tag 3: Gorillatrekking im Bwindi Impenetrable Forest
Tag 4: Fahrt zum Lake Mutanda und Erholung am See
Tag 5: Rückfahrt und Abflug von Kigali
Je nach Lage der Lodge kann der Lake Mutanda auch vor dem Gorillatrekking besucht werden. Wer noch etwas Energie hat, kann auch noch eine kleine Wanderung, eine Bootsfahrt oder einen Besuch im nahegelegenen Mgahinga-Nationalpark einplanen.
Wichtigste Tierbeobachtungen
Selbstverständlich stehen hier die Berggorillas von Bwindi im Mittelpunkt. Rund um den Lake Mutanda und im Mgahinga-Nationalpark gibt es aber auch eine Reihe von Vogelarten und verschiedene Affen zu beobachten. Mit etwas mehr Zeit kann auch ein Trekking zu den Goldmeerkatzen organisiert werden.
Vorteile
- Viel entspannter als die viertägige Kurzreise
- Zeit für Erholung nach dem anstrengenden Gorillatrekking
- Wunderschöne Landschaft rund um die Virunga-Vulkane
- Gelegenheit, Lake Mutanda oder Mgahinga kennenzulernen
- Gut mit Ruanda oder einer weiteren Safari kombinierbar
Nachteile
- Immer noch keine umfassende Uganda-Rundreise
- Keine Schimpansen, keine klassische Savannensafari
- Grenzübertritt und lange Fahrten bleiben nötig
- Zusatzaktivitäten hängen von Flugzeiten ab
Wetter und beste Reisezeit
Juni bis September und Mitte Dezember bis Ende Februar sind am günstigsten. Die Monate Dezember bis Februar sind für uns eine schöne Alternative zu den beliebten Sommerreisezeiten, weil das Besucheraufkommen viel geringer ist.
Preisgestaltung
Neben dem Gorilla-Permit sind vor allem Fahrzeugtransport, Unterkunftskategorie in Bwindi und am Lake Mutanda und Zusatzaktivitäten preisbestimmend. Ein Trekking zu den Goldmeerkatzen, eine Bootsafari oder eine besonders gehobene Lodge treiben die Reisekosten in die Höhe.
3. Die beste 7-tägige Primatenreise in Uganda
Für wen geeignet
Diese einwöchige Reise ist für Reisende geeignet, die neben den Berggorillas auch wilde Schimpansen erleben möchten. Sie ist ein hervorragender Einstieg in die wunderbare Primatenwelt Ugandas, ohne gleich eine ganze Rundreise durch das Land zu machen.
Reiseverlauf
Tag 1: Ankunft in Entebbe
Tag 2: Fahrt oder Flug in die Region Fort Portal, Kibale
Tag 3: Schimpansentrekking im Kibale Forest, Besuch der Kabarole-Kraterseen
Tag 4: Fahrt über den Ishasha-Sektor in Richtung Bwindi
Tag 5: Gorillatrekking im Bwindi Impenetrable Forest
Tag 6: Fahrt zum Lake Mutanda oder in die Region der Virunga-Vulkane
Tag 7: Transfer nach Kigali und Abflug
Die Reise beginnt in Entebbe und endet in Kigali, so daß man sich die lange Rückfahrt aus dem Südwesten Ugandas nach Entebbe spart.
Wichtigste Tierbeobachtungen
Die bedeutsamsten Tierbeobachtungen sind die Berggorillas in Bwindi und die Schimpansen im Kibale Forest. Darüber hinaus leben im Kibale-Gebiet viele weitere Primaten. Bei der Fahrt durch Ishasha hat man vielleicht Glück und sieht noch Elefanten, Büffel und Antilopen oder die berühmten baumkletternden Löwen.
Vorteile
- Kombination der beiden wichtigsten Primatenerlebnisse Ugandas
- Abwechslungsreicher als eine reine Gorilla-Kurzreise
- Schöne, abwechslungsreiche Strecke über Fort Portal und durch den Südwesten
- Ankunft in Entebbe und Abreise über Kigali sparen Rückfahrten
- Gute Möglichkeit, eine spätere längere Uganda-Reise anzuschließen
Nachteile
- Straffer Reiseverlauf mit mehreren langen Fahrtagen
- Nur wenig Zeit in den einzelnen Regionen
- Echte Savannensafari nicht dabei
- Erfolg der Tierbeobachtungen in Ishasha ist bei kurzem Aufenthalt nicht garantiert
Reisezeit
Für Kibale und Bwindi sind vor allem Juni bis September und Mitte Dezember bis Ende Februar günstig. Die Regenzeiten machen die Waldwege schwerer, bringen aber den Vorteil geringerer Verkehrsdichte.
Preisschätzung
Die bedeutendsten Kostenfaktoren sind das Gorilla-Permit, das Schimpansen-Permit, der private Geländewagen mit Guide und die Unterkünfte in Kibale und Bwindi. Ein Inlandsflug spart Zeit, erhöht aber die Kosten erheblich.
4. Die beste 10-tägige Kombination Primaten und Safari
Für wen geeignet
Diese Tour ist ideal für Reisende, die Berggorillas und Schimpansen sehen, aber gleichzeitig nicht ganz auf die klassische Safari mit Elefanten, Löwen, Büffeln und Flusspferden verzichten möchten. Zehn Tage sind optimal für eine gelungene Mischung.
Reiseverlauf
Tag 1: Ankunft in Entebbe
Tag 2: Fahrt nach Fort Portal und in die Kibale-Region
Tag 3: Schimpansentrekking im Kibale Forest
Tag 4: Kraterseen und Fahrt zum Queen Elizabeth-Nationalpark
Tag 5: Safari und Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal
Tag 6: Fahrt in den Ishasha-Sektor
Tag 7: Safari in Ishasha und Fahrt weiter nach Bwindi
Tag 8: Gorillatrekking im Bwindi Impenetrable Forest
Tag 9: Fahrt zum Lake Mutanda oder zu den Virunga-Vulkanen
Tag 10: Transfer nach Kigali und Abfluss
Wichtigste Tierbeobachtungen
Elefanten, Büffel, Flusspferde, Krokodile, verschiedene Antilopenarten und viele Vögel sind bei dieser Tour zusätzlich zu Berggorillas und Schimpansen zu sehen. Im Ishasha-Sektor sind bei großer Glückseligkeit baumkletternde Löwen zu finden.
Vorteile
- Sehr gute Kombination aus Primaten und klassischer Safari
- Mehr Zeit für den Queen Elizabeth-Nationalpark
- Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal mit intensiver Tierbeobachtung
- Abwechslungsreiche Landschaften aus Regenwald, Savanne, Seen und Vulkanen
- Nicht ganz so gehetzt wie die einwöchige Tour
Nachteile
- Kein Murchison Falls und Kidepo
- Mehrere Ortswechsel in 10 Tagen
- Route bleibt auf den Westen und Südwesten Ugandas beschränkt
- Längere Fahrtstrecken unvermeidbar
Empfohlene Reisezeit
Die Reise ist grundsätzlich ganzjährig möglich. Am besten eignen sich jedoch Juni bis September sowie Mitte Dezember bis Ende Februar. Eine durchweg gute Kombination aus Primaten und Savannentieren ergäbe sich für uns häufig im Januar und Februar, wenn viele Regionen vergleichsweise trocken sind.
Preisfaktoren
Zum Gorilla- und Schimpansen-Permit kommen Parkgebühren, Pirschfahrten, die Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal und der geländegängige Privatwagen hinzu. Der Preis richtet sich vor allem nach dem Standard und der Lage der Unterkünfte sowie nach der Zahl der Reisenden im Fahrzeug.
1. Das ist meiner Meinung nach die beste Rundreise für eine rundum gelungene zweiwöchige Uganda-Reise:
- 1 Nacht zu Anfang in Entebbe
- 1 Nacht im Ziwa Rhino Sanctuary
- 2 Nächte im Murchison Falls Nationalpark
- 2 Nächte im Kibale Forest inkl. den Kabarole-Kraterseen
- 2 Nächte im Queen Elisabeth-Nationalpark, aufgeteilt mit je einer Nacht in der Mweya Region und in Ishasha
- 2 Nächte im Bwindi Impenetrable Forest, Buhoma
- 2 Nächte in der Region der Virunga Vulkane, z. B. am Lake Mutanda
- Abends fliegt man zurück von Kigali, 4 Stunden von den Virungas entfernt, eine Zwischenübernachtung ist nicht nötig
Die wichtigsten Höhepunkte auf dieser Rundreise:
- Die seltenen, prähistorisch anmutenden Schuhschnabelstörche im Mamba Sumpfgebiet, 2 Stunden westlich von Entebbe, fotografieren.
- Zu Fuß sich den imposanten Breitmaulnashörner im bemerkenswerten Ziwa Rhino Schutzprojekt anzunähern.
- Mit dem Boot an die Füße der spektakulären Murchison Falls vorbei an lauernden Nilkrokodile und dösenden Nilpferde zu fahren.
- Einmal im Leben wilde Schimpansen in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.
- Sich an den wundervollen Teeplantagen und Kraterseen der malerischen Kabarole-Gegend um die Stadt Fort Portal wundern.
- Mit dem Boot und mit dem Jeep alle Ecken des Queen Elisabeth Nationalparks erkunden
- Natürlich einmal im Leben die Berggorillas im Urwald sehen
- Sich an den Ufern des berauschend schönen Lake Mutanda von den Anstrengungen des Gorillatrekkings erholen, und die Goldmeerkatzen im nah liegenden Mgahinga Nationalpark besuchen, wenn man noch Kraft hat.

Ich möchte zwei Wochen in Uganda bleiben
5. Die beste 14-tägige Uganda-Rundreise
Kein Problem! Das ist mit dem Einbau von zusätzlichen Übernachtungen in einer/zwei Reisestationen schnell gemacht. Aber wo?
Grundsätzlich würde ich empfehlen, dies im Raum des Bwindi Impenetrable Forest zu tun:
Wenn du gerne wanderst, ist die Zweitageswanderung von Bwindi Buhoma nach Lake Mutanda ein Traum. Oder du kannst andere Gegenden von Bwindi erkunden wie zum Beispiel Nkuringo oder Rushaga, um von dort aus ein zweites Mal auf Gorillatrekking zu gehen.
Aber der Lake Mutanda und der unweit liegender Mgahinga Nationalpark laden auch zu einem längeren Aufenthalt ein: Man könnte unter anderem eine Tagestour an den Lake Bunyonyi einplanen oder sich für eine Trekkingtour in den Virungas entscheiden. Die Möglichkeiten sehr lohnender Zeitvertreibungen sind hier sehr groß.
Genauso gut ist die Gegend um Fort Portal mit einem Tagesausflug in den Urwald des Semliki Nationalparks geeignet.
Es kommt schließlich auf deine Interessen an, wie du diese Extrazeit verbringen möchtest.

Für wen geeignet
Wir denken, daß unsere Reise erst nach wenigstens zwei Wochen Aufenthalt wirklich zur Sache kommt. Die Route ist geeignet für Reisende, die nicht eigens wegen der Gorillas kommen, sondern die Hauptlandschaften, Nationalparks und Tiererlebnisse des Landes ohne viel Hast kennenlernen wollen.
Reiseverlauf
- Tag Ankunft in Entebbe
- Tag Ziwa Rhino Sanctuary
3.–4. Tag Murchison Falls-Nationalpark
5.–6. Tag Kibale Forest und Kabarole-Kraterseen
7.–8. Tag Queen Elizabeth-Nationalpark (Mweya, Ishasha)
9.–10. Tag Bwindi Impenetrable Forest (Gorillatrekking)
11.–12. Tag Lake Mutanda (Region der Virunga-Vulkane) - Tag Ruhetag oder Sport
- Tag Transfer nach Kigali und Abflug
An einzelnen Nächten kann je nach Flugzeiten und persönlichem Interesse gerückt werden. Zusätzliche Zeit lassen sich am besten im Bwindi-Raum, am Lake Mutanda und rund um Fort Portal verbringen.
Wichtigste Tierbeobachtungen
Auf dieser Reise können Sie Breitmaulnashörner, Elefanten, Giraffen, Löwen, Büffel, Flusspferde, Krokodile, Schimpansen und Berggorillas beobachten, viele Vogelarten, mit Glück auch die baumkletternden Löwen von Ishasha.
Vorteile
- Umfassenderer erster Eindruck von Uganda
- Kombination von Gorillas, Schimpansen und klassischer Safari
- Zeit für Boots- und Walksafaris und Landschaftserlebnisse
- Weniger gehetzt als die kürzeren Varianten
- Große Vielfalt an Ökosystemen und Tierarten
- Rückflug über Kigali spart lange Rückfahrt nach Entebbe
Nachteile
- Mehrere lange Überlandfahrten
- Kidepo und der dünn besiedelte Norden fehlen
- Zwei Wochen reichen nicht für alle interessanten Regionen Ugandas
- Mit so vielen Höhepunkten bleibt nur wenig Zeit für spontane Verlängerungen
Empfohlene Reisezeit
Am besten läßt sich diese Route von Januar bis Februar und von Juni bis Juli durchführen. Im August und September kann es im Norden schon etwas regnerischer sein. Wetterregeln sind in Uganda allerdings niemals absolut, auch eine Reise in der sog. Regenzeit kann sehr lohnend sein!
Preisfaktoren
Gunstigsten Einfluß auf die Kosten haben das Gorilla- und Schimpansen-Permit, die Parkgebühren, Bootsfahrten, der private Geländewagencharter und die Dauer der Reise. In Uganda gibt es Unterkünfte vom schlichten Gästehaus bis zur pompösen Luxuslodge. Meist ist eine Kombination aus guten Mittelklasse-Lodges und einzelnen besonderen Unterkünften die günstigste Variante.
6. Die beste 21-tägige Uganda-Reise
Was ist die beste dreiwöchige Rundreise in Uganda?
Hier kommt es ein wenig auf die Jahreszeit an.
Reist du zwischen November und März wäre meine Empfehlung den Kidepo Nationalpark mit einzuschließen, eins der größten noch weitgehend intakten Wildnisgebiets Ostafrikas, zu erschließen.
Früher war der abgelegene Park im Norden des Landes nur mit dem Charterflug zu erreichen. Mittlerweile haben sich die Straßen und Sicherheitslage so massiv verbessert, dass man den Kidepo Nationalpark auch problemlos Überland erreichen kann.
Vielleicht reist du in Juni-August und du gehörst du zu den Typen, die gerne in den Bergen unterwegs sind.
Wie wäre es dann mit einer mehrtägigen Trekkingtour zu den wunderschönen Zauberwelten der Ruwenzori-Gebirge? Man muss nicht unbedingt dabei den 5.000 m hohen Gipfel des Margherita besteigen. Auch eine viertägige Trekkingtour in kleineren Höhen entfaltet die volle faszinierende Vegetationspracht, die man von den Ruwenzoris kennt.
Wanderfreunde können auch eine Detour zu den östlich gelegenen Mount Elgon Nationalpark mit wunderschönen Wasserfällen und Kaffeeplantagen überlegen. Auf dem Weg dahin ist ein Stopp in Jinja wegen der Nilquellen und der ausgezeichneten White Water-Rafting Möglichkeiten lohnend.

Für wen geeignet
Diese dreiwöchige Tour ist für Reisende gedacht, die Uganda intensiv und abseits der bekannten Wege kennenlernen möchten. Sie ist besonders für wenig erfahrene Afrikareisende, Tierfotografen und Naturliebhaber geeignet, die nicht nur Sehenswürdigkeiten abhaken wollen.
Reiseverlauf
Tag 1: Ankunft in Entebbe
Tag 2: Ziwa Rhino Sanctuary
Tag 3–5: Murchison Falls-Nationalpark
Tag 6–8: Kidepo Valley-Nationalpark (optional)
Tag 9: Rückfahrt oder Flug Richtung Westen
Tag 10–12: Fort Portal, Kibale Forest, Kabarole-Kraterseen
Tag 13–15: Queen Elizabeth-Nationalpark, Mweya, Ishasha
Tag 16–18: Bwindi Impenetrable Forest mit Gorillatrekking
Tag 19–20: Lake Mutanda, Mgahinga oder Virunga-Vulkane
Tag 21: Transfer nach Kigali, Abflug
Statt des Besuches Kidepos außerhalb der besten Reisezeit kann auch eine mehrtägige Wanderung im Ruwenzori-Gebirge, im Mount-Elgon-Nationalpark oder eine Verlängerung im Südwesten erfolgen.
Tierbeobachtungen
Die Route enthält die größte Mischung: Breitmaulnashörner, Giraffen, Elefanten, Büffel, Löwen, wenn auch mit Glück Leoparden, Flusspferde, Krokodile, viele Antilopen, Schimpansen, Berggorillas. Kidepo ist eines der letzten halbwegs unberührten und wenig besuchten Wildnisgebiete Ostafrikas.
Vorteile
- Intensivste und vollständigste der sechs Reiserouten
- Kidepo können mit eingearbeitet werden
- Viel Zeit für Tierbeobachtungen und Änderungen zwischendurch
- Sehr gute Route für geübte Safarireisende und Fotografen
- Mischung von Savanne, Regenwald, Vulkanen, Seen, Berglandschaft
- Weniger Gefühl, von Höhepunkt zu Höhepunkt fahren zu müssen
Nachteile
- Höchster Zeit- und Kostenaufwand
- Soweit Fahrtstrecken, besonders bei – wenn man nach Kidepo überland fährt
- Könnte je nach Jahreszeit nicht befahrbar sein
- Für Reisende, die nur Gorillas sehen wollen, zu lang und umständlich
Reisezeit
In der Zeit vom November bis März läßt sich Kidepo am besten in die Reise eingliedern. Im August und September ist der Norden meist sehr regnerisch und für Tierbeobachtungen nicht zu empfehlen. Wo man in den Monaten Juni, Juli oder August reist, können Kidepo gut weggelassen oder durch die Ruwenzori-Berge oder längere Aufenthalte im Westen und Südwesten ersetzt werden.
Preisfaktoren
Nebst den Permits und Parkgebühren werden vor allem die lange Reisezeit, der Privatgeländewagen, die großen Entfernungen und etwa ein Inlandsflug oder Charterflug nach Kidepo den Preis beeinflussen. Bei einer Überlandreise kommen mehr Kosten für Guide, Fahrzeug und Übernachtungen als bei einem Flug auf, der aber die Reisezeit erheblich verkürzt.
Must-Dos einer Uganda-Reise, damit du mit der Planung loslegen kannst
1. Gorillatrekking im Bwindi
Kaum ein Uganda-Besucher wird sich die Begegnung mit den sanften Urwaldriesen entgehen lassen wollen.
Sicher ist das Gorillatrekking der unumstrittene Hauptgrund Nummer eins für deinen Besuch und es ist auch richtig so. Der nahe Kontakt zu den Berggorillas ist ein „Once in Life“ Erlebnisse und verursacht Gänsehaut pur.
Herkömmlicher Standort für das Gorillatrekking ist der Bwindi Impenetrable Forest im tiefsten Südwesten Ugandas, eigentlich weit weg vom Schuss, auch wenn man mittlerweile (Stand 2019) auch das Gorillatrekking im Mgahinga Nationalpark, einem kleinen Schutzgebiet mitten im Virunga-Vulkanen-Gebiet unweit der Grenze zu Ruanda, machen kann.
Wie man sich auf das Gorillatrekking richtig vorbereitet.
Und weil der Bwindi Impenetrable Forest ganz am anderen Ende des Landes liegt, satte 600 km von Entebbe entfernt, wo alle internationale Flüge in Uganda landen, muss man zwangsläufig andere Höhepunkte unterwegs ansteuern.
Du wirst sicherlich ganz überrascht sein, wie unglaublich lohnend diese anderen weniger bekannte Höhepunkte sind.
So schön, dass sie „fast“ mit den Berggorillas mithalten können.

2. Schimpansentrekking im Kibale Forest
Die lauten, temperamentvollen Schimpansen: Wie eine Truppe ungezogener Kinder wirbeln sie sich um uns Menschen herum, schreiend, hüpfend, rennend, und tun ihren Unfug.
Wenn die leisen, ruhigen Berggorillas mit dem weiblichen „Yin“ vergleichen werden können, so sanft und friedlich sind sie, so ist eine Begegnung mit den Chimps die Kehrseite der Medaille. Die Schimpansen stehen für das männliche „Yan“: laut, Adrenalin beladen und aggressiv.
Der sicherste Ort, um Schimpansen in Uganda zu sehen, ist der Kibale Forest Nationalpark.
Schimpansen werden zweimal am Tag besucht, morgens und nachmittags. Anders als beim Gorillatrekking können Besuchergruppen zur gleichen Schimpansengruppe geführt werden und das kann zu sehr großen Ansammlungen von Menschen führen, die das Erlebnis zerstören.
Besser als morgens ist sein Schimpansentrekking am Nachmittag zu planen, wo der Park viel ruhiger ist.
Und noch besser ist an der sogenannten Habituation Experience teilzunehmen, wo Gäste am Eingewöhnungsprozess einer noch nicht ganz eingewöhnten Schimpansengruppe mitmachen.
Wer dieses Privileg hat, darf den ganzen Tag mit den Wildhütern bleiben.

3. Murchison Falls Nationalpark
Das ist der tierreichste Nationalpark des Landes und der Ort, wo man die typisch Savannentiere Afrikas auf ugandischem Boden vorfindet: Elefanten, Giraffen, Löwen, Büffeln, Warzenschweine, Antilopen, mit sehr viel Glück auch Leoparden.
Der große Höhepunkt ist aber die Bootsfahrt auf dem Nil zu den Wasserfällen, die dem Park seinen Namen geben. Riesengroße Nilkrokodile und ein Haufen von Nilpferde können vom Boot aus begrüßt werden.
Im südlichen Teil des Murchison Falls Nationalparks im sogenannten Budongo Forest betreibt die Jane Godall Stiftung Forschung an Gruppen von Schimpansen. Bemühungen von Habituierungen wurden gemacht, doch leider ist die Eingewöhnung der hiesigen Schimpansen an die Menschen nicht so erfolgreich wie im Kibale Forest Nationalpark.
Angeln und ruhige private Bootsfahrten ins Delta sind eine weitere Attraktion.
In der Winterzeit von Januar-Februar gibt es auch gute Möglichkeiten, Schuhschnabelstörche

4. Fort Portal
Das ist eine unvergleichliche schöne Landschaft:
Üppig bewachsene Berghänge, großflächige Teeplantagen wohin das Auge reicht, rund förmige Kraterseen umgeben von einem dichten Dschungelgürtel, einsame verstreute Dörfer, wo das Leben seit Jahrhunderten fast unverändert vor sich geht und zwei Nationalparks direkt am ostafrikanischen Graben mit einem immens großen Vogel- und Affenreichtum.
Um die beschauliche und nicht besonders sehenswerte Provinzstadt Fort Portal herumgibt es eine Menge zu sehen.
Ob die Kraterseen des Kabarole Distrikts, der nahe liegende Kibale Forest Nationalpark, die Teefabriken, die traditionellen Märkte, ein Sumpfgebiet mit ein paar nistenden Schuhschnabelstörche, eine heiße Quelle, der fantastische und riesige Albertsee, einem Urwaldgebiet mit einem des größten Vogelvorkommens des Landes, wunderschönen Wasserfällen… Die Wander- und Erkundungsmöglichkeiten in dieser Region sind enorm.
Bei einem längeren Aufenthalt wird es einem garantiert nicht langweilig.
Außerdem ist diese Region eine der am reizvollsten Ugandas und entspricht genau unserem Bild der Kolonialära:
Der saftige Teepflanzenteppich, das Vogelgeschwistern im grün bepflanzten Garten, der Ausblick auf einen smaragdgrünen See und das Rauschen im Kaminfeuer eines Hundert Jahren liebevoll restaurierten alten Herrenhauses.
Was will man mehr?

Der Queen Elisabeth Nationalpark hat eine günstige Lage zwischen den Besuchermagneten von Kibale Forest und Bwindi Impenetrable Forest und so ist dieser zum festen Bestandteil einer Uganda-Reise geworden.
Aber der Park eignet sich nicht nur als Zwischenstation, um die langen Fahretappen zu unterbrechen. Er bergt auch große Schätze wertvollen ökologischen Wertes und ist für eine intensivere Erkundung lohnenswert.
Das tierreichste Gebiet im Queen Elisabeth ist der sogenannte Ishasha-Sektor, einst dafür bekannt, weil die hier ansässige Löwenrudel es für Gewohnheit nahm, auf Baumasten hochzuklettern, um so von dort aus einen besseren Blick auf die Savanne und potenzielle Beutetiere zu behalten.
Mittlerweile hat sich dieses einzigartiges Verhalten bei anderen Löwenrudeln so ferner gelegenen Gebiete wie etwa der Serengeti verbreitet: Tatsache ist dennoch, dass die Löwen von Uganda und die von Tansania auf eigene getrennte Wege auf die Idee gekommen sind, Bäume ihrer Umgebung als Überwachungsposten zu benutzen.
Nebst der auf Bäume kletternden Raubkatzen gibt es in Ishasha viel Wild zu sehen, darunter auch Topi-Antilopen, wofür der Park auch bekannt ist.
Im immer wasserspendenden Ntungwe-Fluss, der die natürliche Grenze mit Nachbarland DR Kongo bildet, tummeln sich zahllose Flusspferde für ein kühlendes Bad und manchmal ist die Konzentration von Elefanten zum Höchstpunkt der Trockenzeit immens groß.
Zwei Stunden Fahrtzeit von Ishasha kann man eine Schimpansengruppe in einer landschaftlich wunderbarer Schlucht besuchen, eine aufregende Bootsfahrt vorbei an dösenden Krokodile und Nilpferde unternehmen und
traditionelle Fischerdörfer besuchen

6. Die Virungas
Was kann der schöner sein, als zum Ende eine schweißtreibende Marsch durch den Dschungel auf der Suche von Berggorillas und Schimpansen am Ufer eines zwischen hohen perfekt kegelförmigen Vulkanen malerischen See zu ruhen?
Südlich von Bwindi, unweit zu der Ruanda-Grenze, gibt es einige Seen betörender Schönheit, die es sich den langen Umweg auf quälenden Schotterpisten unbedingt lohnen. Zum Beispiel, da ist der Lake Mutanda, vor der überwältigenden Kulisse des Mount Gahinga Vulkans gelegen:
Das Spiegelbild der Vulkanumrisse auf das sapphirblaue Gewässer in den Abendstunden wird der Speicherplatz deiner Kamera bald ausschöpfen.
Auch der Lake Bunyonyi lockt mit seinen stark verwickelten Winkeln und Ecken, übersät von zahllosen kleinen üppig bewaldeten Inseln in dessen Mitte, umgeben von sanften grünen Hügeln, den Besucher an.
Aber es muss nicht nur sich entspannen und die tolle Aussicht genießen. Der nah liegende Mgahinga-Nationalpark, dessen Bild von drei 4.000 Meter hohen Vulkankegel geprägt ist, bietet den Aktivurlauber endlose Möglichkeiten der Outdoor-Beschäftigung.
Man kann hier uralte im Regenwald versteckte Wohnstätte der Batwa-Pygmäen in Begleitung von deren wirklichen Nachfahren besuchen, sich auf der Suche von einer habituierten Gruppe putziger Goldmeerkatzen machen oder die Wanderstiefel anziehen und imposante Schluchten bis zu schwindelerregenden Aussichtspunkten erkunden,
wovon ein Atemschlagendes Bergpanorama sich unter den Füßen öffnet.
Wo wohnen in Uganda? Die Frage zum Preis

Nach dem man im Klaren darüber ist, wie die Reiseroute verlaufen soll,
so wird man mit der Frage konfrontiert, wo man übernachten wird.
Von rustikalen, einfachen Gästehäusern, schön eingerichteten Safarilodges in mittlerer Preislage hin zu sehr aufwendig gestalteten Luxuslodges: Die Breite an Übernachtungsmöglichkeiten wird immer größer.
Uganda ist keine besonders teure Safaridestination, wenn man diese mit klassischen Safariländern wie Botswana oder Tansania vergleicht.
Abgesehen von den kostenintensiven Gorillapermits sind die anfallenden Übernachtungskosten verhältnismäßig bescheiden. Auch im Luxussegment zahlt man für eine richtig schöne Lodge in Uganda oftmals nur einen Bruchteil von dem, was man für vergleichbare Lodge woanders ausgeben würde.
Grund genug, um schnell in Versuchung zu geraten, sich einmal den Luxus einer Übernachtung in einer Luxuslodge gönnen zu wollen.
Nur in Luxuslodges zu wollen, lässt aber die Kosten schnell in oft unerreichbare Höhen schießen. Viele Menschen kombinieren daher bezahlbarere Lodges im mittleren Preissegment mit einer oder zwei Übernachtungen in einer besonders schönen Lodges zu Reiseende.
Die besten Lodges der Luxusklasse

Welche sind die schönsten Luxuslodges Ugandas?
Uns gefallen die Lodges vom Betreiber Exclusive Camps Uganda am besten, die haben auch ein sehr gutes Preis-und-Leistungsverhältnis, wie wir finden. Hier die drei besten:
Die Bakers Lodge im Murchison Falls Nationalpark: ab 285 € p. Person mit Vollpension in der Hochsaison
Eine richtig schön gelegene, recht gut gemachte kleine Lodge in Traumlage. Man wohnt komfortabel, schön dekorierten Cottages unter Reetdach mit Blick auf den Fluss und die darin dösende Hippos. Einfach nur herrlich!
Das Wildnerness Camp in Ishasha: ab 300 € p. Person mit Vollpension in der Hochsaison
So wohnt man mit Stil auf Safari! Direkt am bewaldeten Ufer des Ntungwe-Flusses stehen zehn schöne geräumige Safarizelte in denen man komfortabel aber dennoch sehr buschnah wohnt. Glamping auf hohes Niveau!
Die Buhoma Lodge im Bwindi Impenetrable Forest: ab 311 € pro Person mit Vollpension in der Hochsaison
Was für ein Blick!
Der Ausblick auf den von nebelumhülltem Urwald von Bwindi ist einfach nur traumhaft schön. Die Unterbringung der Gäste erfolgt in großzügigen Chalets, an denen nichts fehlt. Mit Aufmerksamkeiten wie eine wohltuende Fußmassage zum Ende des Gorillatrekkings, ein Picknickpaket inklusive Wasserflaschen am Gorillatrekkingtag und eine abendliche eine warme Wasserflasche ans Bett werden Gäste regelrecht verwöhnt.
Das ist hier Luxus!
Die Papaya Lake Lodge im Raum von Fort Portal nah dem Kibale Forest Nationalpark ist die womöglich die Luxuslodge in dem Bereich mit dem besten Preis- und Leistungsverhältnis. Kosten ab 236 € p. Person.
In den Viruga Vulkanen bietet die Mount Gahinga Lodge die höchsten Standards, und einen sagenhaften Blick auf den Mount Gahinga. Kosten ab 320 € p. Person.
Die besten Lodges der mittleren Preisklasse

Welche sind die bezahlbarsten Lodges der mittleren Preisklasse Ugandas?
Zweifellos die vom Betreiber Nature Lodges Uganda.
Hier die zwei besten:
Kibale Forest Camp im Kibale Nationalpark: ab ca. 76 € pro Person mit Vollpension in der Hochsaison
Knapp am Rande des Nationalparks tief im Urwald liegt dieses kleine Tented Camp. Vom Safarizelt aus sitzt man auf der privaten Veranda und schaut die zahlreichen Vögel und Affen im Wald.
Das Kibale Forest Camp ist ein einfaches, aber ordentliches Camp mit einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Bush Lodge im Queen Elisabeth Nationalpark: ab ca. 87 € pro Person mit Vollpension in der Hochsaison
Das große Plus der Bush Lodge ist die direkte Lage am Kanal: Von einer kleinen Bucht unterhalb der Lodge aus kann man am Ufer etliche Vogelarten und mit etwas Glück auch Nilpferde und Elefanten beobachten.
Ideal für jene geeignet, die sich nach echter Abenteueratmosphäre inmitten einer atemberaubenden wilden Geräuschkulisse sehnen.
Im Murchison Falls Nationalpark ist die romantisch gelegene Murchison Falls River Lodge ein Traum von einer Lodge, fast luxuriös anmutend.
Man kann für 105 € p. Person in einem tollen sehr gemütlich eingerichteten Safarizelt ganz nah zu den Hippos im Nil übernachten.
In den Virungas ist womöglich das am Ufer des Lake Mutandas traumhaft liegende Mutanda Lake Resort die Lodge mit dem besten Preis- und Leistungsverhältnis.
Die Holzbungalows am Wasser strahlen einen heimlichen Charme aus und blicken wunderbar auf das Türkiswasser des Sees. Ein Balsam für die Seele! Preis ab 102 € p. Person mit Vollpension.
Wie lange genau dauert das Gorillatrekking selbst?
Das Gorilla Trekking selbst dauert meist zwei bis sechs Stunden. Wie lange man unterwegs ist, hängt davon ab, wo sich die Gorillafamilie an diesem Tag befindet, wie schwer das Gelände ist und wie schnell die Gruppe voranschreitet.
Im besten Fall finden Teilnehmer die Gorillas schon nach weniger als einer Stunde, an anderen Tagen dauert der Aufstieg deutlich länger.
Nach dem morgendlichen Briefing werden die Teilnehmer in kleine Gruppen aufgeteilt und verschiedenen habituierten Gorillafamilien zugewiesen. Mit erfahrenen Wildhütern und Fährtenlesern geht es dann durch den Regenwald, dessen Wege steil, schlammig, rutschig und teilweise stark zugewachsen sein können.
Sobald die Gorillas gefunden wurden, dürfen die Besucher in der Regel eine Stunde bei der Gorillafamilie verbringen. Diese Stunde zählt nicht zur Dauer der Wanderung. Hin- und Rückweg, Pausen, Briefing und die Zeit bei den Gorillas machen das Trekking damit insgesamt zur halbtägigen oder manchmal ganztägigen Beschäftigung.
Reisende sollten für den Trekkingtag also keine langen Fahrten oder andere festen Aktivitäten einplanen.
Nach der Rückkehr zur Unterkunft ist auch genügend Zeit zum Ausruhen sinnvoll. Wie fordernd die Wanderung werden kann, erklären wir in unserem Beitrag „Ist das Gorillatrekking anstrengend?“
Fazit: Wie viele Tage sollte eine Gorilla-Trekking-Reise dauern?
Wie viele Tage sollte eine Gorilla-Trekking-Reise dauern?
Eine Gorilla-Trekking-Reise sollte mindestens vier Tage dauern. Für eine entspanntere Reise empfehlen wir fünf bis sieben Tage. Wer außer den Berggorillas auch noch Schimpansen und klassische Safaritiere sehen möchte, kommt um mindestens zehn bis vierzehn Tage nicht herum.
Eine viertägige Rundreise ab Kigali gilt als kürzeste angemessene Variante. Sie schließt die Anreise nach Uganda ein; dann eine Übernachtung am Bwindi Impenetrable Forest, das Gorillatrekking und die Rückreise nach Kigali. Das ist möglich, jedoch bleibt es anstrengend und konzentriert sich fast ausschließlich um das Thema Gorillas.
Wenn wir fünf Tage zur Verfügung haben, kann man eine zusätzliche Übernachtung am Lake Mutanda nach dem Trekking einplanen, wodurch die Reise damit wesentlich entspannter gestaltet wird. Wer sieben Tage Zeit hat, kann das Gorillatrekking und Schimpansen-Trekking im Kibale Forest verbinden.
Einen Primaten-und-Safari-Kombinaton sind am besten an einem zehntägigen Programm zu verwirklichen; hierbei kann der Queen Elizabeth-Nationalpark, der Ishasha-Sektor sowie eine Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal mit in die Route aufgenommen werden.
Wer Uganda nicht nur wegen der Gorillas besucht, sondern das Land wirklich kennenlernen möchte, sollte mindestens vierzehn Tage einplanen. Drei Wochen eignen sich für eine intensive Reise mit weiteren Regionen wie den Murchison Falls, dem Ziwa Rhino Sanctuary oder dem abgelegenen Kidepo Valley-Nationalpark.
Zusammengefaßt:
4 Tage: kürzeste sinnvolle Gorilla-Reise
5 Tage: Gorillatrekking ohne große Hektik
7 Tage: Gorillas und Schimpansen
10 Tage: Primaten und klassische Safari
14 Tage: erste wirklich vollständige Uganda-Rundreise
21 Tage: intensive Naturreise
Häufig gestellte Fragen
1. Wie lange sollte eine Rundreise in Uganda dauern?
Mindestens zwei Wochen sind ideal, um die wichtigsten Highlights wie Murchison Falls, Kibale, Queen Elizabeth und Bwindi in Ruhe zu erleben.
2. Was ist die beste Reiseroute für Uganda?
Die klassische Route führt von Entebbe über Murchison Falls, Fort Portal, Queen Elizabeth, Bwindi bis zu den Virunga-Vulkanen – mit Rückflug ab Kigali.
3. Wann ist die beste Zeit für eine Uganda-Rundreise?
Die beste Reisezeit ist während der Trockenzeiten von Juni–September und Januar–Februar, wenn Straßen gut befahrbar sind und Tierbeobachtungen optimal gelingen.
4. Welche Aktivitäten darf man nicht verpassen?
Unbedingt einplanen: Gorillatrekking, Schimpansentrekking, Bootsfahrt auf dem Nil, Safari im Queen Elizabeth Nationalpark und Wandern in den Virungas.
5. Wie teuer ist eine Uganda Rundreise?
Je nach Komfort liegen die Kosten zwischen 2.500 und 5.000 € pro Person. Gorilla-Permits (ca. 800 USD) sind der größte Einzelposten, lohnen sich aber absolut.
Seit 15 Jahren organisieren wir hervorragende Uganda-Safaris von jeder Preisklasse. Vereinbare ein Gespräch mit einem professionellen Safari-Guide in Uganda und lass dich über die bestmögliche Route für dich beraten!
Du träumst von Uganda, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Diese Artikel nehmen dich an die Hand – und zeigen dir Schritt für Schritt, wie dein Afrika-Abenteuer Form annimmt:
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Cristina Sanchez von Natouralist plant seit seit 20 Jahren Reisen nach Uganda








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