
Welche sind die beste Galapagos Inseln? Welche Inseln in den Galapagos-Inseln sollte man als Besucher nicht verpassen?
Reist Ihr auf Galapagos? Seid Ihr überwältigt von der Vielzahl der verschiedenen Inseln, die man besuchen kann? Aber welche Galapagos Inseln sind wirklich einen Besuch wert?
In diesem Artikel erfahrt Ihr, welche sind die 10 besten Galapagos Inseln für Erst-Besucher
Galapagos: Welche Inseln lohnen sich wirklich
Auf dem Galapagos-Archipel können 13 der insgesamt 19 Inseln besucht werden.
Aber auch auf diesen 13 Inseln können sich die Touristen nicht uneingeschränkt nach Lust und Laune bewegen. Zum Schutz des gefährdeten Tierreichtums der Galapagosinseln sind für alle Besucher nur bestimmte Bereiche der Inseln zugänglich, deren Grenzen nicht überschritten werden dürfen.
Über 50 derartige Standorte wurden so von der Parkverwaltung für Besucher freigegeben.
Der entscheidende kleine Unterschied zwischen einer schönen und einer unvergesslich schönen Reise ist es, wenn man bereits bei der Planung weiß, welche Standorte sich zu welcher Zeit wirklich lohnen.
Die Auswahl der TOP 10 beste Inseln für Besucher auf Galapagos stelle ich hier vor und verrate, wann sich ein Besuch auf welcher Insel und an welchem Standort lohnt.
1. Punta Espinosa (Fernandina): Galapagos, so wie es zu Darwins Zeiten war und eine der TOP besten Galapagos Inseln
Sogar für Galapagos ist Fernandina eine doch recht spezielle Insel.
Durch die abgeschiedene Lage am westlichsten Rand des Archipels gelangten keine fremden Tierarten auf die Insel. Folglich hat sich hier ein einzigartiges und wirklich noch komplett unberührtes Ökosystem in ursprünglicher Schönheit entwickelt. Diese Insel kann ausschließlich an Bord eines Schiffes erreicht werden.
Der einzige Besucherstandort auf Fernandina ist die Punta Espinoza. Hier wird die Landschaft durch mit Kakteen gesprenkeltem vulkanischem Gestein und einem Mangrovenwald geprägt.
Die hier lebenden flugunfähigen Kormorane sind hier die Hauptattraktion. Aber auch die größte Kolonie von Meeresechsen des Archipels sowie eine Seelöwen-Kolonie von durchaus beachtlicher Größe können hier in aller Ruhe beobachtet werden. Die schwimmenden Galapagos-Pinguine in den Gewässern vor der Küste sind ein weiterer Höhepunkt.
Nur wenige Besucher kommen auf diese Insel und fotografieren die sich scheinbar um nichts kümmernden Tiere und lassen sich von der Magie dieses wirklich einzigartigen Ortes bezaubern.
Das ist wirklich ein kaum zu übertreffendes Galapagos-Erlebnis, welches zudem zum großen Teil ganzjährig erfolgen kann.
Die Pinguine sind in der Garua-Zeit zwischen Juli und Oktober aktiver, während die Seelöwen-Männchen untereinander im September brutale Kämpfe austragen.
2. Urbina Bay (Isabela): Riesenreptilien hautnah
Eine kreisförmige Bucht auf der entlegenen westlichen Seite der Insel Isabela ist das zweite Ziel auf den Galapagos Inseln.
Beim Wandern trifft man hier neben großen Landleguanen auf Riesenschildkröten, flugunfähige Kormorane und noch einige andere Vertreter aus der Tierwelt. Auch die Möglichkeit, gemeinsam mit Pinguinen, Meeresschildkröten, Rochen oder sogar Haien zu schwimmen, sollte man sich nicht entgehen lassen.
Die Urbina Bay ist wohl der beste Ort auf Galapagos, um die beeindruckenden Landleguane aus der Nähe zu sehen. Zudem bestehen hier hohe Chancen ,auch Landschildkröten in freier Wildbahn zu beobachten.
Der Besuch dieser einsamen Bucht ist nur nach einer nassen und manchmal durchaus unbequemen Anlandung während einer Kreuzfahrt möglich.
Dieses Ziel ist ein absolutes Muss und ist eines der malerischsten Orte des Archipels.
3. Punta Suarez (Espanola): Mehr als nur Albatrosse (und eine der besten Galapagos Inseln)
Die südlichste Insel des Galapagos Archipels ist Espanola, welche ausschließlich mit dem Schiff erreicht werden kann.
Nur hier gibt es eine Kolonie von Galapagos-Albatrossen, welche sich im westlichen Teil der Insel niedergelassen haben. Nach einer Anlandung im Wasser im Westen von Espanola führt ein zwei Kilometer langer Pfad vorbei an Blaufuß- und Maskentölpel-Kolonien hin zu einem wahrhaftig schönen Strand, an welchem die Galapagos- Albatrosse brüten.
Zwischen den Monaten April und Mai können die Besucher den Brauttanz der Albatrosse beobachten. Eine Vielzahl weiterer Vögel wie etwa Bussarde, Rotschnabel- Tropikvögel, Galapagos Tauben, Gabelschwanzmöwen und Darwin-Finken haben hier ihren Lebensraum. In unmittelbarer Nähe gibt es einen 20 Meter hohen Wasserfall, an dem sich einige Meeresechsen tummeln.
So viel unterschiedliches Tierleben auf einem so kleinen Fleckchen Erde, kein Wunder, dass es Punta Suarez auf den dritten Platz dieser Liste geschafft hat.
4. Prince Philip’s Steps und die Darwin-Bucht (Genovesa): Eine der besten Galapagos Inseln für Vogelbeobachtung
Genovesa zählt nicht nur aufgrund der abgeschiedenen Lage zu einer der wildesten und unberührtesten Inseln auf Galapagos.
Die Standorte Prince Philip’s Steps (benannt nach dem Prinzen Philip, Duke of Edinburgh, nach seinem Besuch im Jahr 1965) sowie die Darwin- Bucht präsentieren aufgrund des unglaublichen Vogelreichtums Höhepunkte der Vogelwelt auf Galapagos und begeistern nicht nur Fans der Vogelwelt.
Was die Besucher hier zu sehen bekommen, ist einfach überwältigend.
Der Weg führt an Nistplätzen von Rot- und Blaufusstölpeln, Bindenfregattvögeln, Bahama-Enten, Nazca- und Maskentölpeln, Rotschnabel-Tropikvögeln, Lava- und Gabelschwanzmöwen vorbei. Auch eine kleine Kolonie von Seebären ist mit Glück in der Nähe des dem Landungsortes anzutreffen.
Vor lauter Stauen muss man aufpassen, um nicht auf die überall verstreut herumliegenden Vogeleier in den Nestern zu treten! Oberhalb des Kliffs gibt es weitere Tölpel-Nistplätze im Palo-Santo-Wäldchen und hunderte Sturmvögel fliegen in allen Richtungen am Rand der Klippen herum.
Menschen mit einem großen Faible für die Vogelwelt der Galapagos- Inseln sollten Genovesa unbedingt als zweites Ziel nach der Insel Espanola auswählen.
Diese Insel kann das ganze Jahr über besucht werden, irgendwas ist hier immer los. Genovesa ist von allen Inseln auf Galapagos die am weitesten abseits gelegene und kann nur nach einer Nachtfahrt während einer Kreuzfahrt besucht werden.
5. Puerto Egas (Santiago): Ein Zufluchtsort für die scheuen Galapagos-Seebären
An dieser zerklüfteten Lavaküste auf der Insel Santiago gibt es ein natürliches Wasserbecken mit zahlreichen Lavatunneln, wo die nahezu einzige Chance besteht, die Galapagos-Seebären beobachten zu können.
Die Seebären wurden früher auf Galapagos fast bis zu deren Ausrottung gejagt, aber zum Glück konnte sich die Population wieder erholen. Die hier lebenden Seebären sind in der Nacht aktiv und verbringen den hellen Tag in den Lavaspalten.
Bei Ebbe können auf Santiago die wunderschönen roten Klippenkrabben beobachtet werden, begleitet von Meeresechsen und Lavaeidechsen. Auch Galapagos Bussarde und Lavareiher sind hier mit von der Partie.
Puerto Egas ist für Freunde der Meeressäugetiere ist ein Muss. Im Oktober ist Paarungszeit für die Seebären, was toll für die Beobachtung ist.
Puerto Egas wird ausschließlich an Bord von Kreuzfahrtschiffen besucht.
6. Santa Fe: Jede Menge Seelöwen, Landleguane und eine wunderschöne Unterwasserwelt
Santa Fe, diese kleine Insel im Süden des Archipels ist eine Miniatur von Galapagos und ein wirkliches Paradies für Seelöwen.
Bereits bei der Ankunft am Strand wird man hier von den neugierigen Tieren begrüßt!
Ein kleiner und steiniger Pfad führt vorbei an den auf Santa Fe beheimateten Landleguanen, Bussarden und Galapagos Tauben, und überall sieht man Seelöwen. Auch die Möglichkeiten zum Schnorcheln sind hervorragend. Begegnungen mit Rochen und einer Vielfalt von weiteren Lebewesen sind garantiert.
Im Monat September sind hier die aggressiven Kämpfe der Seelöwen-Bullen untereinander zu sehen. Im November besteht die Möglichkeit, mit den verspielten Jungtieren wunderbar schwimmen zu gehen.
Santa Fe ist eindeutig ein Naturparadies, das man mit Teilnehmern einer Kreuzfahrt und auch mit Tagesausflüglern aus Santa Cruz teilen muss.
Am besten meidet man dabei die Monate der Hochsaison, um so dem größten Besucherandrang zu entgehen.
7. Plaza Sur: Die größte Kolonie von Seelöwen auf Galapagos
Diese kleine Insel beherbergt die größte Seelöwen-Kolonie des ganzen Archipels.
Die vielen hier lebenden Seelöwen lümmeln sich sogar auf dem Landungssteg. Vor den hier lebenden kleinen Gemeinschaften von Alten- und Junggesellenbullen muss man sich durchaus in Acht nehmen, denn diese verhalten sich häufig aggressiv.
Im nördlichen Teil der Insel sonnen sich die Robben auf dem Lavagestein und im kleinen Opuntien-Wäldchen können die Landleguane beobachtet werden. Der Weg führt zudem an Seelöwenkolonien vorbei zu den steilen Klippen im Süden, auf denen auch Gabelschwanzmöwen ihre Nester haben.
Die Insel Plaza Sur ist auch wegen ihrer prächtigen Farbenwechsels berühmt. Während der Trockenzeit herrscht der rotfarbige Teppich des Korallenstrauchs vor, in der Regenzeit trägt die Landschaft dagegen ein sattes, grünes Kleid.
Im September sind hier die aggressiven Kämpfe der Seelöwen-Bullen zu beobachten. Im November kann man mit den verspielten Jungtieren wunderbar schwimmen gehen.
Plaza Sur zählt eindeutig zu den Naturparadiesen, aber auch zu einem, in dem man nicht alleine ist.
Kreuzfahrtteilnehmer und Tagesausflügler aus Santa Cruz besuchen die Insel. Am besten vermeidet man die Hochsaisonmonate, um so auch dem größten Besucherandrang zu entgehen.
8. North Seymour: Fregattvögel in unglaublicher Anzahl
Die Insel North Seymour ist vor Allem wegen ihrer vielen Prachtfregattvögel und deren auffälligen Balzritualen bekannt.
Deren Nahrungskonkurrenten Gabelschwanzmöwen, Blaufußtölpel, Lavamöwen und die hier endemischen schwarzen Meeresechsen sind ebenfalls zu beobachten. Der Uferbereich wird zudem von Klippenkrabben und Seelöwen bewohnt.
Im Juni ist die Zeit der Balz der Fregattvögel auf North Seymour.
North Seymour ist ein Paradies für Vögel, das aufgrund seiner Nähe zu Santa Cruz auch von vielen Tagesausflüglern besucht wird.
Ein einsames Naturerlebnis ist hier folglich nicht möglich.
Am besten vermeidet man die Hochsaisonmonate, um so dem größten Besucherandrang zu entgehen.
9. Rabida: eine der besten Galapagos Inseln
Im geografischen Zentrum der Galapagos-Inseln liegt Rabida mit ihrem rotsandiger Strand, an dem die Seelöwen stolz posieren.
Die leuchtend rote Farbe beruht auf dem hohen Eisengehalt. Die bekanntesten Bewohner der Insel sind die rosafarbenen Flamingos, welche in einer wunderschönen Lagune im Inneren der Insel leben.
Am spektakulärsten ist allerdings die Bucht der Insel, die zu den schönsten Schnorchelplätzen auf ganz Galapagos zählt und aufgrund ihres Fischreichtums zahlreiche Seelöwen anlockt.
Das macht Rabida zu einem der besten Plätze auf Galapagos, um in den Genuss eines Schwimmvergnügens mit den putzigen Seelöwen zu kommen, ohne sich den Spaß von zu vielen anderen Besuchern verderben zu lassen.
10. Pinnacle Rock (Bartolome): Die beste Aussicht auf Galapagos
Pinnacle Rock heißt die berühmte Felsnadel auf der Insel Bartolome, sicher das am häufigsten fotografierte Motiv auf Galapagos.
An den Stränden der Felsen kann man beim Schnorcheln die vielseitige Unterwasserwelt erkunden und einem der Pinguine oder einer sanft dahin gleitenden Meeresschildkröte begegnen. Natur pur!
Schnorchler haben dabei am Ende der Garuazeit im August und September bessere Chancen auf eine Unterwasserbegegnung mit den Pinguinen.
Bartolome gehört zu den größten Attraktionen auf Galapagos.
Die Insel kann im Rahmen einer Kreuzfahrt oder eines Tagesausfluges besucht werden, man sollte sich also auf einen großen Besucherandrang einstellen.
Am besten meidet man auch hier die Hochsaisonmonate, um dem allergrößten Trubel zu umgehen.
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