Ist Madagaskar sicher im 2026?

Ist Madagaskar sicher für Reisende?
Update Januar 2026
Tropische Traumstrände, köstliche Meeresfrüchte, Cocktails auf Rumbasis, während man einen atemberaubenden Sonnenuntergang über dem türkisesten Meer bestaunt, das man je gesehen hat: Madagaskar ist zweifellos ein märchenhaftes Land. Aber ist es sicher?
Bürgerliche Unsicherheit, Hurrikane, Hungersnot, Beulenpest …
Man hört einiges über das Land.
Ist Madagaskar wirklich sicher?
Eure Ferien sind für Euch heilig. Ihr habt monatelang, vielleicht sogar jahrelang gespart, um Euch Euren Traum zu erfüllen nach Madagaskar zu reisen. Das Letzte, was Ihr wollt, ist, dass ein Sicherheitsvorfall Eure Erfahrung ruiniert.
In diesem Artikel werden wir die tatsächlichen Gefahren einer Reise nach Madagaskar analysieren und herausfinden, ob eine Reise in dieses Land sicher ist oder nicht.
Ist Madagaskar gefährlich für Reisende im Jahr 2026?

Die Risiken für Reisende in Madagaskar hängen eher mit Kriminalität, dem schlechten Zustand der Infrastruktur (Verkehr), Gesundheit und Umweltfaktoren zusammen.
Es gibt kaum nennenswerte Risiken durch Terrorismus.
Kriminalität gegen Reisende, vor allem kleinere Diebstähle, kommt hauptsächlich in Antananarivo vor. Die meisten Vorfälle ereignen sich nachts und/oder in belebten Bereichen wie Märkten oder Busbahnhöfen. Manchmal werden diese Vorfälle durch das Vorhandensein von Stichwaffen verschärft.
In bestimmten ländlichen Gebieten gab es Fälle von Banditentum im Zusammenhang mit Viehdiebstahl, aber dies betrifft in der Regel keine Touristen.
Die meisten Straßen in Madagaskar außerhalb der großen Städte sind in schlechtem Zustand, und viele der für den Transport verwendeten Fahrzeuge werden nicht ordnungsgemäß gewartet. Außerdem hält sich niemand an die Verkehrsregeln, sodass das Unfallrisiko nicht gering ist. Dies ist vor allem dann besorgniserregend, wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Minibussen und Fernbussen) durch das Land reisen.
Was die Gesundheit betrifft, so besteht vor allem in den Küsten- und Tieflandregionen das Risiko einer Malariaerkrankung, außerdem kommt es regelmäßig zu Ausbrüchen von Dengue-Fieber und Magen-Darm-Erkrankungen, die durch Probleme mit der Lebensmittelhygiene und der Wasserqualität verursacht werden. Da die Gesundheitsinfrastruktur außerhalb von Antananarivo sehr mangelhaft ist, sollte Ihre Krankenversicherung eine Evakuierungsversicherung beinhalten, damit Sie im Notfall in ein Nachbarland (in den meisten Fällen Südafrika oder Kenia) gebracht werden können.
Aufgrund seiner Lage im Zyklongürtel bestehen in Madagaskar gewisse Risiken im Zusammenhang mit widrigen Wetterbedingungen. Von Dezember bis März ist Zyklonsaison, was zu Überschwemmungen, Straßensperrungen und/oder der Isolierung von Gemeinden für kurze Zeiträume führen kann.
Im Allgemeinen ist Madagaskar ein relativ sicheres Reiseland, wenn man die üblichen Vorsichtsmaßnahmen des gesunden Menschenverstands beachtet, seine Wertsachen nicht öffentlich zur Schau stellt und sich an die örtlichen Gegebenheiten anpasst.
Politische Krise in Madagaskar 2025 und Reisewarnung: die aktuelle Sicherkeitslage
Im September 2025 erschütterte eine politische Krise die Insel Madagaskar, nachdem es von Ende September bis Anfang Oktober 2025 zu einer Welle von Protesten gekommen war.
Grund für die Proteste war die Unzufriedenheit der Bevölkerung aufgrund von Wasser- und Strommangel. Die Proteste, die sich auf die Regierungsgebäude konzentrierten, breiteten sich auf mehrere Städte des Landes aus und führten zu zahlreichen gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften der Regierung, bei denen mehrere Demonstranten ums Leben kamen.

Infolge des wachsenden politischen Drucks der Bürger auf die Regierung entzogen die Streitkräfte der aktuellen Regierung ihre Unterstützung, woraufhin Präsident Andry Rajoelina das Land verließ. Die Streitkräfte erklärten daraufhin ihre Absicht, eine Übergangsregierung einzusetzen, die für die Aufgaben der nationalen Regierung zuständig sein sollte.
Um eine Eskalation der Proteste zu verhindern, verhängte die Regierung eine Ausgangssperre.
Aufgrund der Proteste sprach das deutsche Außenministerium eine Reisewarnung für das Land aus.
Anscheinend war Frankreich das erste Land, das vor Reisen in das gesamte Land gewarnt hat, eine Warnung, der sich andere EU-Länder angeschlossen hatten.
Angesichts dieser Reisewarnung für das Land hat sich das madagassische Tourismusministerium wie folgt geäußert:
- Touristische Gebiete blieben von den Demonstrationen unberührt
Hotels und Reiseveranstalter arbeiteten an den wichtigsten Reisezielen normal weiter - Die Sicherheitslage des Tourismussektors blieb unbeeinträchtigt – keine Touristen waren betroffen
Hier die offizielle Mitteilung durch die Regierung.
Aber wie sah es jenseits der offiziellen Mitteilung mit den persönlichen Erfahrungen der Touristen aus?
Die Flughäfen im ganzen Land blieben in Betrieb, lediglich aufgrund der Bewegungsbeschränkungen in Antananarivo ab 20 Uhr wurden Flüge, deren Ankunft kurz vor oder nach dieser Uhrzeit geplant waren, geändert, um der Ausgangssperre zu entsprechen.
Zusammenfassend liess sich sagen:
- Derzeit war die Reise ohne Einschränkung durchführbar.
- Aus Sicherheitsgründen vermieden wir jede Übernachtung im Zentrum von Tana.
Und wie sieht unsere persönliche Erfahrung mit politischen Krisen in Madagaskar (und Afrika) aus?
Glaubt mir, in fast 20 Jahren, in denen wir Reisen nach Afrika anbieten, ist es nicht das erste Mal, dass wir in eine solche Situation geraten sind.
Das letzte Mal war dies 2023 aufgrund eines Terroranschlags in Uganda der Fall.
In keinem der Fälle entsprach eine vollständige oder teilweise Sicherheitswarnung der tatsächlichen Schwere der Lage vor Ort. Mit anderen Worten: Die Außenministerien neigen verständlicherweise dazu, auf Nummer sicher zu gehen und die Lage schlimmer darzustellen, als sie es wirklich ist.
In der Safaribranche sind wir alle der Meinung, dass Reisen nach Madagaskar ohne Beeinträchtigung der Sicherheit der Gäste, durchgeführt werden können.
Das soll nicht heißen, dass wir die Frage der Sicherheit nicht ernst nehmen. Natürlich tun wir das. Die Guides wären die Ersten, die nicht bereit wären, ihr Leben aufs Spiel zu setzen, wenn sie ernsthaft glauben würden, dass es in Gefahr ist.
Verfolgt die lokalen Nachrichten, um über Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben, vermeidet Aufenthalte in den Städten während der Wahlen und wenn möglich, reist nach Madagaskar nicht vor oder nach der Wahlzeit.ituation zwischen Rajoelina und seinen Gegnern festgefahren.
Kriminalität auf Madagaskar
Die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage des Landes, die Corona-Pandemie und die politische Krise, die Madagaskar seit 2009 heimsucht, haben das Risiko Opfer von Kleinkriminalität auf einer Madagaskar Reise zu werden, erhöht.

Die meisten Vorfälle passieren in Antananarivo, Hauptstadt des Landes.
Die Avenue de l’Indépendance hat sich den Ruf erworben, unsicher zu sein. Seid dort besonders achtsam, vor allem, wenn Ihr Gruppen junger Männer mit Hüten begegnet. Sie ziehen in der Regel Touristen mit ihren Hüten, als ob sie wollen, dass sie Geld hineinlegen. In der Zwischenzeit nutzen sie die Verwirrung aus, um die Brieftaschen der Touristen zu stehlen.
Bewegt Euch nachts niemals zu Fuß. Fahrt immer mit dem Taxi! Und seid wachsam, wenn Ihr Nachtclubs in Tana und Toliara (Tuléar) besucht.
Auf Madagaskar ist es keine gute Idee im Mietauto selbst zu fahren, denn es kann sei, dass Ihr von echten oder falschen Polizisten angehalten werdet, die nach Reisepass und Geld fragen. Fahren
Uns ist auch passiert, dass Fluggästen wertvolle elektronische Geräte aus ihrem abgefertigten Gepäck gestohlen wurden. Persönliche Wertgegenstände sollten immer bei Euch bleiben, auch auf Inlandsflügen!
Risiko von Raubüberfällen auf einer Madagaskar Reise

Ich erinnere mich noch an meine Madagaskar Reise nach Madagaskar als Rucksacktourist im Jahr 2008.
Damals war die rote Insel ein sicheres Reiseziel, das ein Rucksacktourist ohne große Bedenken oder Sorgen bereisen konnte, indem er die öffentlichen Verkehrsmittel des Landes nutzte.
Wie weit sind die Zeiten entfernt, in denen man nachts in vollbesetzten Taxi Brousses mit Hühnern und Kisten voller Obst und Gemüse auf dem Dach zu einem Turm aus Koffern und Paketen fahren konnte.
Die sogenannten „Taxi brousses“ sind eine Art Sammeltaxi, meist entweder bekannte Peugeot 504 (in die mindestens 9 Personen plus Fahrer passen) oder Minibusse.
Sie sind meistens verspätet, fahren erst los, wenn sie voll sind, und fallen aufgrund schlechter Wartung recht häufig aus.

Sie sind außerordentlich günstig (z. B. kostet die 360 km lange Strecke Tana – Tamatave etwa 10 US-Dollar), fahren aber oft nacht. Eine Reise mit dem öffentlichen Bus in Madagaskar erfordert neben dieser Zeit auch viel Geduld, eisernen Willen und einen robusten Hintern.
Heutzutage ist eine Fahrt mit einem Taxi-Brousse eine echte Wahnsinnstat, da man Gefahr läuft, während man schläft ausgeraubt zu werden.
Zudem folgendes Risiko: Es gibt häufig bewaffnete Raubüberfälle auf Hauptstraßen, besonders nachts. Wenn möglich, fahrt im Konvoi und vermeidet, nach Einbruch der Dunkelheit außerhalb größerer Städte zu fahren.
Aber nicht nur, wenn man mit dem Auto unterwegs ist, sondern auch zu Fuß.
Denn es ist zu gewalttätigen Raubüberfällen an vielen beliebten Küstenorten, darunter:
- Insel Nosy Be
- Ankify Port
- Ambanja
- Strände südlich und nördlich von Toliara (Tuléar)
gekommen.
Auf der Seite des auswärtigen Amts heißt es:
Besonders von Kriminalität belastet sind zudem der nördlich der Stadt Tulear gelegene Battery Beach, die Flussufer des Tsiribihina-Flusses und der Pic Saint-Louis.
Vorsichtsmaßnahmen zur Prävention von Raubfällen auf Madagaskar
Wir möchten Euch nicht beunruhigen. Madagaskar ist kein Land, in dem Touristen an jeder Ecke überfallen werden. Ihr müsst nur wachsam sein und konsequent Präventivmaßnahmen ergreifen, wie:
- Besucht einsame Strände nie allein auf;
- Lauft nach Einbruch der Dunkelheit in Stadtzentren oder schlecht beleuchteten Stadtgebieten nicht;
- Fahrt mit im Voraus bestellten Taxis oder Hoteltransfers
- Seid vorsichtig bei Menschen, die sich Euch überfreundlich nähern
- Benutzt Euer Mobiltelefon nicht auf der Straße und stellt kein Bargeld oder Wertsachen zur Schau
Terrorgefahr auf Madagaskar

Gewalttätige Zwischenfälle mit Viehdieben („dahalo“) im Süden Madagaskars haben zu Todesfällen geführt. Touristen sind nicht das Ziel, aber Ihr sollten es vermeiden, sich ohne Sicherheitsvorkehrungen in ländlichen Gebieten aufzuhalten.
Die Sicherheitslage im südlichen Dreieck zwischen Ihosy, Toliara (Tuléar) und Fort Dauphin ist nach wie vor angespannt, und die Straßen sind in einem schlechten Zustand. Ihr solltet einen anerkannten Reiseveranstalter nutzen und Nachtfahrten in diesem Gebiet vermeiden. Für die Reise nach Fort Dauphin, nehmt nur das Flugzeug.
Naturkatastrophen und Zyklone auf Madagaskar
Die Auswirkungen von Zyklonen können verheerend sein.

Der Zyklon Gamane traf am z. B. 27. März 2024 auf Gebiete im Norden und Nordosten Madagaskars und beschädigte das Straßennetz in den Distrikten Analanjirofo, Diana, Atsinanana und Sava.
Die Wirbelsturmsaison ist von Januar bis März am stärksten und betrifft die Küstenregionen. Reist zu dieser Zeit nicht nach Madagaskar.
Das Beulenpest Risiko auf Madagaskar

Die Pest!
Allein die Erwähnung des Wortes genügt, um uns die Haare zu Berge stehen zu lassen und uns in die dunkelste Zeit der europäischen Geschichte zu versetzen.
Madagaskar ist das einzige Land der Welt, in dem es noch immer zu Pestausbrüchen kommt.
Man geht davon aus, dass die Krankheit 1898 mit infizierten Ratten aus Indien auf die Insel gelangte. In den 50er Jahren konnte sie durch Impf- und Behandlungskampagnen unter Kontrolle gebracht werden, und in den folgenden 30 Jahren traten jährlich zwischen 20 und 50 Fälle auf. Seit 1989 steigt die Zahl der Fälle wieder an.
Jährlich treten in Madagaskar zwischen Oktober und März 300 bis 600 Fälle von Pest auf.
Der größte Ausbruch ereignete sich 2017 mit mehr als 2700 Fällen und 200 Todesfällen (7,4 % Sterblichkeitsrate).
Die durch die Bakterie Yersinia pestis verursachte Pest wird von infizierten Tieren (hauptsächlich Nagetieren) durch den Biss infizierter Flöhe auf den Menschen übertragen. Eine Ansteckung ist auch durch den Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter Tiere oder durch das Einatmen von Atemtröpfchen infizierter Patienten möglich.
Aber so erschreckend das Wort Pest auch klingen mag, man muss bedenken, dass das Risiko, dass ein Tourist an Beulenpest erkrankt, lächerlich gering ist (tatsächlich gab es noch nie einen Fall).
Erstens, weil die Ausbrüche während der Zyklonsaison auftreten, wenn niemand nach Madagaskar reist.
Zweitens ist es extrem unwahrscheinlich, dass ein gewöhnlicher Tourist in die unmittelbare Nähe eines Pestpatienten kommt.
Weitere gesundheitliche Bedenken während einer Madagaskar Reise
Madagaskar ist ein tropisches Land und natürlich treten hier Tropenkrankheiten auf, die typisch für den schwarzen Gürtel Afrikas sind, wie Dengue-Fieber oder Malaria.
Aber Madagaskar ist kein Land mit größeren Gesundheitsrisiken als beispielsweise Kenia.
In Antananarivo gibt es zwar öffentliche und private Krankenhäuser, die jedoch nur Routineoperationen durchführen können. Für komplexe Operationen werden die Patienten nach Mauritius, Südafrika oder Réunion geflogen.
Hungersnot im Süden von Madagaskar

Der Zugang zu Lebensmitteln hat sich in Madagaskar in den letzten 10 Jahren dramatisch verschlechtert. Trotz beträchtlicher natürlicher Ressourcen ist das Land mit einer hohen Armutsquote konfrontiert, wobei über 90 Prozent der Bevölkerung von weniger als 3,10 US-Dollar pro Tag leben.
Eine seit 2019 anhaltende Periode außergewöhnlicher Dürren im Süden Madagaskars hat die landwirtschaftliche Produktion verringert. In den letzten drei Jahren leider etwa 250.000 unter Hungersnot.
Allein im Jahr 2022 wurde der Süden Madagaskar innerhalb von 45 Tagen von 5 tropischen Wetterereignissen getroffen. Starke Regenfälle, Wind, Überschwemmungen und Erdrutsche verursachten erhebliche Schäden. Reisfelder und Obstgärten wurden überflutet, was die Lebensmittelpreise unter Druck setzte und sich auf die nachfolgenden Erntesaisons auswirkte.
Bis November 2022 stiegen die Kosten für den Lebensmittelkorb in den letzten drei Jahren um durchschnittlich 19 Prozent. Nach drei aufeinanderfolgenden Dürrejahren im Süden des Landes und dem Anstieg der Transportkosten infolge eines Anstiegs der internationalen Ölpreise wirkt sich dies auf die Lebensmittelpreise dramatisch aus.
Ein gewöhnlicher Reisender wird sich nicht der extremen Armut und Hungersnöten aussetzen, aber es ist wahr, dass die Vorstellung, in ein Land zu reisen, in dem Menschen an Hunger leiden, einen sehr bitteren Beigeschmack hat.
Wenn man helfen will, engagiert sich am besten in einem Hilfsfonds gegen den Hunger.

Sicherheit Madagaskar Tipps
für deine Madagaskar Reise
- Schließe eine Reiseversicherung ab, die eine medizinische Evakuierung beinhaltet.
- Speichere alle Dokumente digital und auf Papier (Reisepass, Visum, Versicherung, Ticketinformationen usw.).
- Informiere dich über lokale Nachrichten und befolge offizielle Reiseempfehlungen.
- Nutze registrierte Taxis.
- Vermeide Nachtfahrten, insbesondere in städtischen Gebieten.
- Bewahre deine Wertsachen sicher auf und beschränke die Nutzung deines Telefons in öffentlichen Räumen.
- Leiste bei einem Überfall keinen Widerstand.
- Vergewissere dich über die Kontaktdaten und Notausgänge deiner Unterkunft.
- Befolge die Hinweise zur Zubereitung und zum Verzehr von Lebensmitteln und Wasser.
- Verwende Mückenschutzmittel und prüfe, ob du Medikamente gegen Malaria einnehmen musst.
- Nimm erforderliche verschreibungspflichtige Medikamente sowie entsprechende Informationen mit.
- Plane Straßenreisen sorgfältig und vermeide Nachtfahrten.
- Halte die Kontaktdaten der Botschaft und der Notfalldienste bereit.

Fazit: Ist Madagaskar ein sicheres Land?
Trotz der oben genannten Risiken, die sehr beunruhigend erscheinen können, ist Madagaskar kein besonders unsicheres Land.
Keiner unserer zahlreichen Reisenden nach Madagaskar war jemals ernsthaft in Gefahr (abgesehen davon, dass ihnen einmal das iPad aus dem Koffer gestohlen wurde,).
Madagaskar ist ein relativ sicheres Reiseland, aber man sollte die üblichen Vorsichtsmaßnahmen, die auf gesundem Menschenverstand basieren, nicht vergessen, um sich vor unnötigen Gefahren zu schützen.
Vermeidet es, wertvolle Gegenstände für alle sichtbar mit sich zu tragen, und stellt sicher, dass Ihr eine Kopie aller wichtigen Reisedokumente wie Flugtickets, Reisepass, Reiseschecks und Kreditkarten sicher aufbewahrt.
Noch besser als eine Fotokopie ist es, alle Ihre Dokumente vor der Abreise einzuscannen und an Ihre E-Mail-Adresse zu senden. Versteckt Bargeld an verschiedenen Stellen des Körpers, achtet darauf, nicht zu viele Banknoten in der Brieftasche zu stecken, und lasst niemals Wertvolles im Hotelzimmer zurück, außer im Safe.
Besonderes Achtung solltet Ihr an überfüllten Märkten schenken, denn dort treiben Taschendiebe ihr Unwesen.
Ausländer sind verpflichtet, ihren Reisepass überall bei sich zu tragen.
Achtet bei Inlandsflügen sorgfältig auf Euer Gepäck, um sicherzustellen, dass es mit Euch in das Flugzeug einsteigt und es auch wieder verlässt.
Mit diesen Vorsichtsmaßnahmen macht Ichr Eure Reise nach Madagaskar, dieser wunderschönen tropischen Insel voller Charme, zu einer sicheren Sache.
Quellen:
Deutsches Auswärtiges Amt Madagaskar
Österreisisches Bundesministerum für Europïsche und Internationale Angelegenheiten
Lohnt sich Madagaskar als Reiseland im 2026? Diese sind unseren Erfahrungen.
FAQ Liste Sicherheit Madagaskar

1. Ist es sicher, 2026 nach Madagaskar zu reisen?
Grundsätzlich ist das Reisen nach Madagaskar nicht gefährlich, wenn Reisende vorsichtig sind und sich an die Gegebenheiten des Landes anpassen. Die meisten Risiken für Reisende liegen in den Bereichen Kriminalität, Verkehr, Gesundheit und Klima, nicht im Bereich Terrorismus.
2. Welche Sicherheitsrisiken betreffen Reisende in Madagaskar am häufigsten?
Die häufigsten Gefahren gehen von Kleinkriminalität in den Städten, insbesondere in Antananarivo, von Verkehrsunfällen und von Gesundheitsrisiken wie Malaria, Dengue-Fieber und Magen-Darm-Erkrankungen aus.
3. Wie wirkt sich die politische Krise von 2025 auf Reisen nach Madagaskar aus?
Die Proteste im Herbst 2025 richteten sich fast ausschließlich gegen Regierungsgebäude in Antananarivo. Die touristischen Regionen blieben weitgehend unberührt. Die Flughäfen funktionierten normal und Reisen waren mit entsprechender Planung möglich.
4. Gibt es Regionen, die man auf einer Reise nach Madagaskar besser meiden sollte?
Nachtfahrten außerhalb der großen Städte sollten vermieden werden. An bestimmten Küstenabschnitten und in einigen abgelegenen ländlichen Regionen ist äußerste Vorsicht geboten. Reisen in den Süden sollten nur mit registrierten Reiseveranstaltern unternommen werden.
5. Wie kann man die Sicherheit auf einer Reise nach Madagaskar erhöhen?
Eine Reiseversicherung mit Evakuierungsschutz, die Nutzung registrierter Transportmittel, das Vermeiden von Nachtfahrten, die Aufbewahrung von Wertsachen an einem sicheren Ort und die Befolgung der offiziellen Reiseempfehlungen reduzieren die Risiken erheblich.








